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Noch 3 Tage bis LockdownRabattschlachten und mehr Security vor dem letzten Ansturm

Ab Montag müssen alle Geschäfte für Güter des nicht-täglichen Bedarfs schliessen. Die Detailhändler bereiten sich darum auf einen Besucheransturm vor.

von
Barbara Scherer
Fabian Pöschl
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Ab Montag gilt der Laden-Lockdown.

Ab Montag gilt der Laden-Lockdown.

20min/Marco Zangger
Das Zürcher Glattzentrum rechnet deshalb mit einem Ansturm in den nächsten Tagen.

Das Zürcher Glattzentrum rechnet deshalb mit einem Ansturm in den nächsten Tagen.

rkn/20 Minuten
Darum sei das Sicherheitspersonal verdoppelt worden.

Darum sei das Sicherheitspersonal verdoppelt worden.

rkn/20 Minuten

Darum gehts

  • Weil die meisten Geschäfte schliessen, zieht es viele Leute in den nächsten Tagen in die Läden.

  • Das Glattzentrum in Zürich hat darum das Sicherheitspersonal erhöht.

  • Ikea bittet sogar aktiv darum, auf Einkäufe auf Vorrat zu verzichten.

Ab Montag müssen alle Läden für Güter des nicht-täglichen Bedarfs schliessen. Weil bis dahin auch das Sonntagsverkaufsverbot gilt, bleiben die Geschäfte noch drei Tage offen. Das könnte zu einem Ansturm führen.

Die Händler selbst könnten dazu beitragen: So bieten einige Läden Lockdown-Rabatte an. Coop hat etwa die Angebote in seinen Non-Food-Fachmärkten ausgebaut. Manor wirbt sogar mit 70 Prozent Rabatt, wie die «Aargauer Zeitung» schreibt.

Der Berner Kleiderladen The Family Market bietet seinen Kunden seit Mittwochabend ebenfalls 50 Prozent Lockdown-Rabatt an. Da weiterhin nur zwei Kunden gleichzeitig in dem Laden einkaufen dürfen, lässt sich ein Ansturm aber vermeiden, wie es auf Anfrage von 20 Minuten heisst. Auch andere Detailhändler und Shoppingcenter sind vorbereitet.

So rechnet das Zürcher Glattzentrum mit einem Kundenaufkommen wie an Weihnachten: «Es ist schlechtes Wetter und die Läden müssen zu machen – da kommen sicher viele Leute in den nächsten Tagen zu uns», sagt Geschäftsführer Rageth Clavadetscher zu 20 Minuten.

Darum sei auch das Sicherheitspersonal verdoppelt worden. Dieses sorge dafür, dass nicht zu viele Personen auf einmal in einem Laden sind und die Maskenpflicht eingehalten wird. Denn im Zentrum gilt durchgehende Maskenpflicht: «Das heisst, Essen und Getränke dürfen nur ausserhalb vom Glattzentrum konsumiert werden», erklärt Clavadetscher.

«Verzichtet auf Einkäufe auf Vorrat»

Bei der Modehauskette Chicorée rechnet man ebenfalls mit einer erhöhten Nachfrage übers Wochenende. «In sehr stark frequentierten Geschäften richten wir eine Wartezone vor der Filiale ein», erklärt ein Sprecher. Das Personal sei zudem angehalten, bei einem Ansturm die Eingangskontrolle zu verschärfen.

Ikea bereitet sich ebenfalls auf erhöhte Besucherzahlen in den nächsten Tagen vor. Das Unternehmen bittet die Kunden auf Twitter darum, Einkäufe auf Vorrat zu unterlassen. Alle Produkte seien online erhältlich und könnten kontaktlos abgeholt oder nach Hause geliefert werden:

«Direkt nach der Ankündigung des Bundesrates hatten wir gestern 1000 Anrufe im Kundendienst», sagt ein Ikea-Sprecher auf Anfrage. Es könne darum auch beim Kundendienst zu längeren Wartezeiten kommen. Jedoch seien allgemeine Informationen auf der Homepage ersichtlich.

Wer trotzdem eine Filiale in den nächsten Tagen aufsuche, müsse geduldig sein: «Da wir nur einer limitierten Anzahl von Personen Zutritt gewähren können, ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen.»

«Es hat genug für alle»

Migros und Coop dürfen ab Montag zwar weiterhin offen haben, müssen aber Produkte für den nicht-täglichen Bedarf absperren. Coop empfiehlt den Kunden darum, bis Montag die Randstunden am Morgen zum Einkaufen zu nutzen. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, rät auch Lidl den Kunden nicht kurz vor Ladenschluss shoppen zu gehen.

Mit dem bewährten Schutzkonzept und den Zugangsbeschränkungen, könne man erhöhte Frequenzen problemlos bewältigen, heisst es vonseiten der Migros. Dass es wie beim ersten Lockdown zu Hamsterkäufen kommt, damit rechnen die Detailhändler nicht – es habe schliesslich genug für alle.

Ab Montag kehren Coop und Migros zudem grösstenteils zu ihren ursprünglichen Öffnungszeiten zurück.

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