Peugeot: Mehr Stil und Emotionen
Aktualisiert

PeugeotMehr Stil und Emotionen

Die Löwenmarke beschenkt sich zum 200. Geburtstag selber und verspricht mehr Stil und mehr Emotionen.

Anders als bei der Konzernschwester Citroën gibt es dafür nicht nur ein geliftetes Markenlogo mit verstärktem 3-D-Effekt und einen neuen Slogan, sondern auch einen frischen Look für die Modelle. Der ist auch bitter nötig. Denn Scheinwerfer und Kühlergrill bei Autos wie dem 308 oder dem 4008 sind mittlerweile so riesig geworden, dass sie eher peinlich als schön wirken.

Wie genau die neue Formensprache aussehen wird, will der frisch bestellte Designchef Gilles Vidal zwar noch nicht verraten. Doch in welche Richtung es gehen soll, macht er schon jetzt mit der Studie SR1 deutlich. Der traumhafte Sportwagen – irgendwo zwischen Aston Martin Vantage und Maserati GranTurismo angesiedelt – feiert seine Publikumspremiere im März auf dem Genfer Salon und gilt als Stilvorlage für die kommende Modellplanung.

«Viele Details davon wird man schon bald in der Serie sehen», verspricht Peugeot und macht damit Lust auf den gemeinsamen Nachfolger von Peugeot 406 und 607, der im Herbst auf dem Pariser Salon stehen dürfte.

Die riesigen Glupschaugen sind damit wohl ebenso passé wie das Haifischmaul des Kühlers und die endlosen Überhänge. Stattdessen gibts kurze Überhänge, sportliche Proportionen und vor allem ein völlig neues, sportliches Gesicht.

Während solche Elemente für kommende Serienmodelle gesetzt sind, bleibt die Studie selbst wohl ein Traum. Denn einen Luxus-Roadster zum Preis von über 150 000 Franken wird die Marke auch nach ihrer Neupositionierung kaum verkaufen können. Schade. Denn so rassig, wie der SR1 aussieht, könnte er auch fahren: Mit 313 PS spurtet er in 4,7 Sekunden auf Tempo 100 und schafft 250 Sachen. Dass er mit 4,9 Litern und einem CO2-Ausstoss von 119 g/km fast so sauber ist wie ein Kleinwagen und immerhin gut zehn Kilometer ganz ohne Sprit fahren kann, verdankt er seinem Hybrid-Konzept. (20 Minuten)

Deine Meinung