Aktualisiert 06.02.2014 13:02

VBZ-Busse und -Trams

Mehr Unfälle – mehr Laser-Attacken

Die Zahl der Unfälle mit Trams und Bussen der VBZ hat 2013 um 8 Prozent zugenommen. Zudem sei das Fahrpersonal vermehrt Laser-Attacken ausgesetzt, klagen die Verantwortlichen.

von
ram
2013 gab es knapp 8 Prozent mehr Unfälle von Trams und Bussen - so wie dieser Crash beim HB während des Züri-Fäschts.

2013 gab es knapp 8 Prozent mehr Unfälle von Trams und Bussen - so wie dieser Crash beim HB während des Züri-Fäschts.

Die Zahl der Unfälle mit Trams und Bussen der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) hat im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 137 auf 1736 zugenommen. Erfasst wurden alle Schadenereignisse mit versicherungs- oder haftpflichtrechtlichen Folgen.

2012 verzeichnete die VBZ 1599 Schadenereignisse, 2011 waren es 1730 und im Jahr 2010 insgesamt 1937, wie die VBZ am Donnertag mitteilten.

Mit 471 praktisch gleich geblieben ist die Zahl der Unfälle mit Verletzten (Vorjahr: 470). Vier Menschen starben bei Unfällen mit dem Tram, im Vorjahr ereignete sich ein Unfall mit einem tödlichen Ausgang.

Einen leichten Anstieg um 1,9 Prozent auf 801 gab es bei den Kollisionen mit Fahrzeugen. 2013 wurden zudem 464 sonstige Schadenfälle erfasst. Dabei handelt es sich um Schäden bei Baustellen, Manövrierschäden in Depots und Garagen, böswillige Beschädigungen, Sachschäden bei Drittpersonen und diverse Schäden.

Rückläufig war die Zahl der Unfälle beim Ein- und Aussteigen. Die VBZ zählten im vergangenen Jahr 116 Ereignisse, dies sind 6,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Dies liege nicht zuletzt daran, dass die Fahrzeuge mit hochflurigem Einstieg kontinuierlich durch Niederflurfahrzeuge ersetzt werden, heisst es in der Mitteilung weiter.

Vermehrt Laserattacken

Um 11,3 Prozent auf 213 zugenommen hat die Zahl der Stoppunfälle. Das sind Unfälle, die sich ereignen, weil ein Tram oder ein Bus wegen eines anderen Verkehrsteilnehmers einen Notstopp einleiten muss. Die VBZ erhoffen sich durch die im Frühling 2013 lancierte Präventionskampagne «sicher unterwegs» weniger solcher Unfälle.

Das Fahrpersonal der VBZ ist vermehrt Laserattacken ausgesetzt. Es habe Verletzte gegeben, sagte Jürg Widmer, Leiter Betrieb VBZ, auf Anfrage. Bis jetzt seien die Attacken zum Glück glimpflich ausgegangen.

Die VBZ machen zusammen mit anderen betroffenen Organisationen sowie Stadt- und Kantonspolizei in einer Arbeitsgruppe mit. Laserblendungen würden konsequent angezeigt, heisst es weiter.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.