Chriesi-Fest: Mehr Zuger Chriesi trotz schlechtem Wetter
Aktualisiert

Chriesi-FestMehr Zuger Chriesi trotz schlechtem Wetter

Die Kirschenernte in Zug startet heuer wegen des miesen Wetters später. Dafür soll es mehr Chriesi als 2012 geben.

von
Daniela Gigor
Trotz Regen und Kälte im Frühling soll die Kirschernte im Kanton Zug bis zu 30 Prozent besser ausfallen als im letzten Jahr.

Trotz Regen und Kälte im Frühling soll die Kirschernte im Kanton Zug bis zu 30 Prozent besser ausfallen als im letzten Jahr.

Die Zuger Chriesi-Saison startet wegen des bisher nasskalten Wetters offiziell am 1. Juli, also rund zehn Tage später als in den Vorjahren. «Wir erwarten, dass die Ernte gegenüber 2012 um 20 bis 30 Prozent besser ausfällt», sagt Louis Suter, Präsident der IG Zuger Chrisi. Obwohl sich Suter nicht an einen schlechteren Frühling als 2013 erinnern kann, staunt er über die Regeneration der Natur: «Sie schenkt uns wieder etwas zurück.»

Pilzbefall verhindern

Entscheidend sei nun, dass das Wetter die ganze Woche so gut bleibe wie es ist – «sonst wäre Feierabend.» Jetzt müssten die Chriesi-Bauern für die Ernte alles minutiös vorbereiten. Eine grosse Herausforderung sei, Pilzbefall auf den Blättern zu verhindern. «Darum müssen die Bauern mit Pflanzenschutzmitteln arbeiten», so Suter weiter. Nach der Ernte rechnet die IG Zuger Chriesi damit, das bei den Tafelkirschen wie in den letzten Jahren eine steigende Nachfrage herrschen wird.

Zuger lieben ihre Chriesi

Weil die Zuger gerne einen Event aus der Chriesiernte machen, wird am 1. Juli um 12 Uhr die Zuger Chriesi-Glogge läuten. Danach findet der traditionelle Chriesisturm, das Leiterrennen durch die Altstadt statt und anschliessend beginnt auf dem Landsgemeindeplatz der Chriesimärt. Schliesslich steht am 6. Juli der Zuger Chriesitag mit der Meisterschaft im Kirschensteinspucken auf dem Programm.

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