Mehrere Tote bei Anschlägen und Überfällen im Irak
Aktualisiert

Mehrere Tote bei Anschlägen und Überfällen im Irak

Bei Anschlägen und Überfällen im Irak sind mindestens zehn Menschen getötet worden, unter ihnen ein hochrangiger Polizeifunktionär.

Der stellvertretende Polizeichef der nordirakischen Stadt Kirkuk und zwei seiner Leibwächter wurden am Sonntag nach Polizeiangaben zehn Kilometer westlich von Kirkuk getötet, als eine Bombe neben ihrer Wagenkolonne explodierte.

In der Hauptstadt Bagdad kamen bei der Explosion einer Autobombe nahe der besonders gesicherten Grünen Zone, wo sich ausser Ministerien unter anderem die US-Botschaft befindet, mindestens zwei Menschen ums Leben. Vier weitere Personen wurden verletzt.

Wie das Innenministerium weiter mitteilte, sprengte sich wenig später in der Nähe ein Selbstmordattentäter in die Luft und verletzte zwei Menschen.

In der Provinz Salaheddin nördlich von Bagdad griffen bewaffnete Männer einen Konvoi von drei Lastwagen mit Baumaterial für einen US- Stützpunkt an. Dabei kam ein Fahrer ums Leben, ein zweiter wurde verletzt, wie die Polizei von Tikrit mitteilte.

Zwei irakische Zivilisten starben in Falahat acht Kilometer westlich von Falludscha, als am Samstag eine Bombe beim Vorbeifahren eines US-Konvois explodierte. Eines der Opfer - ein sechsjähriges Kind - war auf der Stelle tot.

In Balad, 70 Kilometer nördlich von Bagdad, töteten bewaffnete Männer am Samstagabend einen in einem US-Militärstützpunkt angestellten Iraker. (sda)

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