Gewalttaten: Mehrere Verletzte am Wochenende

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GewalttatenMehrere Verletzte am Wochenende

Bei Gewalttaten in mehreren Schweizer Orten, so auch St. Gallen und in Bern, sind am Wochenende mindestens vier Personen verletzt worden. Zum Teil wurden die Opfer gemäss Polizeimitteilungen ausgeraubt.

Bei einem tätlichen Angriff am Bahnhof St. Gallen wurde am frühen Samstagmorgen ein 23-jähriger Mann verletzt. Er musste sich mit einer Nasenbeinfraktur, einer Gehirnerschütterung sowie verschiedenen Prellungen in ambulante Spitalpflege begeben. wie die St. Galler Kantonspolizei mitteilte. Das Opfer befand sich um 03.30 Uhr zusammen mit seinem Bruder auf dem Bahnhofplatz, als eine Gruppe von Unbekannten sie unvermittelt attackierte. Der ältere Bruder erhielt mehrere Ohrfeigen und blieb unverletzt. Die Täter entkamen unerkannt.

Ebenfalls am frühen Sonntagmorgen um etwa 04.30 Uhr überfielen in Bern vier Männer, die mit Velos unterwegs waren, bei der städtischen Gewerbeschule am Nordring zwei Fussgänger. Unter Körpergewalt und unter Drohung mit einem Messer mussten diese den Angreifern Bargeld und Mobiltelefone aushändigen, wie die Berner Kantonspolizei mitteilte. Die vier dunkelhäutigen, im Hip-Hop-Stil gekleideten Angreifer fuhren mit den Velos in Richtung Lorrainestrasse davon. Ihre Opfer blieben unverletzt.

In Luzern wurden am Sonntag kurz nach 03.30 Uhr zwei Männer im Alter von 22 und 24 Jahren bei einer tätlichen Auseinandersetzung mit drei etwa gleichaltrigen Männern durch Messerstiche verletzt. Sie begaben sich selber ins Kantonsspital, wie die Luzerner Kantonspolizei mitteilte. Motiv und Hergang des Streits sind unklar, von den mutmasslichen Tätern fehlt jede Spur.

In Amriswil im Thurgau wurde ein 36-jähriger Mann in der Nacht auf Samstag niedergeschlagen und bestohlen. Der Mann überquerte einen Platz, als er plötzlich einen Schlag auf den Kopf erhielt und das Bewusstsein verlor, wie die Thurgauer Kantonspolizei mitteilte. Etwa eine halbe Stunde später kam er auf einer Parkbank wieder zu sich. Wieder zu Hause, stellte er fest, dass sein teures Handy verschwunden war. (dapd)

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