Aktualisiert 10.04.2014 13:49

Bis 2018Mehrspurige Velobahn für Winterthur

Die Stadt Winterthur macht vorwärts bei der Erstellung von Veloschnellwegen. Bis 2018 soll in der Planungszone Neuhegi-Grüze ein erster Abschnitt realisiert werden.

von
ann
Die Velobahn von Neuhegi nach Bahnhof Grüze soll so gestaltet sein, dass in jeder Richtung zwei Radfahrer nebeneinander fahren können. Damit sich Fussgänger und Velofahrer nicht in die Quere kommen, wird der Fussverkehr wohl noch klarer abgetrennt.

Die Velobahn von Neuhegi nach Bahnhof Grüze soll so gestaltet sein, dass in jeder Richtung zwei Radfahrer nebeneinander fahren können. Damit sich Fussgänger und Velofahrer nicht in die Quere kommen, wird der Fussverkehr wohl noch klarer abgetrennt.

Die Schaffung von Veloschnellwegen ist sowohl im Agglomerationsprogramm für Winterthur und Umgebung als auch im städtischen Gesamtverkehrskonzept vorgesehen. Diese Schnellwege oder Velobahnen sollen dazu dienen, das Strassennetz zu entlasten. In Dänemark und den Niederlanden gibt es solche Wege bereits. Zielpublikum sind insbesondere Pendlerinnen und Pendler.

Der Stadtrat hat nun das Netz dieser Veloschnellwege beschlossen, wie das Departement Bau am Donnerstag mitteilte. Insgesamt sind fünf Velobahnen vorgesehen. Eine soll dereinst von Wiesendangen her über Oberwinterthur zum Bahnhof führen, eine andere von Elsau via Hegi nach Obertor. Weitere Bahnen sind zwischen Tösstal und Technikum, Kemptthal und Sulzerareal sowie Pfungen und Neuwiesen geplant.

Schneller, weil Velos zufahren können

Die Veloschnellwege sind für mittlere Distanzen von 5 bis 15 Kilometern gedacht. Sie sollen in der Regel so breit sein, dass in beiden Richtungen zwei Velofahrer nebeneinander fahren können. Fussgänger haben dort nichts zu suchen. «Die Velobahn sollte abgetrennt werden, damit der Velofahrer zufahren kann», sagt Raffael Noesberger, Gesamtleiter Verkehr der Stadt Winterthur. Dazu gehört auch, dass Velos überall vortrittsberechtigt sind. «Die Schnelligkeit der Velobahn ergibt sich dadurch, dass der Velofahrer weniger anhalten muss», so Noesberger.

Die Stadt plant einen City- und einen äusseren Ring, die miteinander verknüft sind. Diese Achsen sollen im regionalen Richtplan als überkommunale Radrouten verankert werden. Damit würden die Schnellwege vollumfänglich aus Mitteln des Kantons erstellt. (ann/sda)

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