Prinz Harry vergleicht sein Royal-Leben mit der Truman Show und einem Zoo
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Prinz Harry im Interview«Mein Leben ist ein Mix aus Truman-Show und Zoo»

Wie fühlt es sich an, in die Royal-Familie hineingeboren zu werden? Eine Antwort darauf liefert nun Prinz Harry in einem Podcast.

von
Katrin Ofner
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Im Podcast «Armchair Expert» von Dax Shepard (46) plaudert Prinz Harry über das Leben hinter den Palastmauern. 

Im Podcast «Armchair Expert» von Dax Shepard (46) plaudert Prinz Harry über das Leben hinter den Palastmauern.

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Von Geburt an ein Mitglied der britischen Königsfamilie zu sein, war ein Mix aus «The Truman Show und einem Zoo», sagte der 36-Jährige.

Von Geburt an ein Mitglied der britischen Königsfamilie zu sein, war ein Mix aus «The Truman Show und einem Zoo», sagte der 36-Jährige.

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Und er gesteht weiter: «Ich denke, das grösste Problem für mich war, dass man, wenn man hineingeboren wird, jedes Risiko miterbt – ohne jegliche Wahl». 

Und er gesteht weiter: «Ich denke, das grösste Problem für mich war, dass man, wenn man hineingeboren wird, jedes Risiko miterbt – ohne jegliche Wahl».

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Darum gehts

  • Im Podcast «Armchair Expert» von Day Shepard (46) war Prinz Harry zu Gast.

  • Der 36-Jährige sprach über Themen wie psychische Gesundheit, seine Zeit beim Militär und wie es ist, seit seiner Geburt im Fokus der Öffentlichkeit zu stehen.

  • Ausserdem verrät er, wie sich er und seine Frau, Herzogin Meghan (39), am Anfang ihrer Beziehung trafen: inkognito in einem Londoner Supermarkt.

Ein Leben als Royal ist nicht leicht. So viel steht fest. Doch wie schwer es tatsächlich ist, von Geburt an im Rampenlicht zu stehen und dem Blitzlichtgewitter der Paparazzi ausgeliefert zu sein, verriet nun Prinz Harry höchstpersönlich im Podcast «Armchair Expert» von Dax Shepard (46).

Als der Moderator den 36-Jährigen auf die Privilegien als Mitglied der britischen Königsfamilie ansprach, gab der Herzog von Sussex gemäss «Daily Mail» unverblümt zu, dass sein Leben im Palast «ein Mix aus The Truman Show und einem Zoo» gewesen sei. Im Film von 1998 geht es um einen Mann (gespielt von Jim Carrey), der in eine TV-Show hineingeboren wird und von dem jede Sekunde seines Lebens analysiert, gefilmt, kontrolliert und verbreitet wird.

Ein Gefühl, das Harry gut kennt: «Ich denke, das grösste Problem für mich war, dass man, wenn man hineingeboren wird, jedes Risiko miterbt.» Es sei ein gefährlicher Ort, wenn man keine Wahl habe. Doch als Nummer sechs in der britischen Thronfolge hatte er sie.

Harry machten die Paparazzi in L.A. zu schaffen

Prinz Harry und seine Frau, Herzogin Meghan (39), wanderten mit ihrem Sohn Archie (2) in die USA aus, um ein ruhigeres Leben abseits der royalen Pflichten zu führen. Los Angeles, wo das Paar anfangs Zuflucht fand, war jedoch nicht der richtige Ort. Die Paparazzi seien laut Harry im «Fütterungsrausch» und seien mit Drohnen und Hubschraubern über ihre damalige Villa geflogen.

«Die Antwort, die ich bekam, als ich davon erzählte, war: Nun, was erwarten Sie, wenn Sie in Los Angeles leben?», so Harry. Auch die Sicherheit auf den Strassen war aufgrund der Kriminalität nicht gegeben. «Ich fragte unsere Security-Leute, wo der sicherste Ort sei. Sie sagten mir, im Haus.» Mittlerweile lebt das Sussex-Paar in Montecito, einer Stadt in der Nähe von Santa Barbara.

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Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Elternberatung, Tel. 058 261 61 61

Hilfe bei Mobbing, Fachstelle für Schulen und Eltern (kostenpflichtig)

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Geheime Treffen mit Meghan im Supermarkt

Im Interview erzählt der baldige Zweifach-Papa – Harry und Meghan erwarten in wenigen Wochen ihr zweites Kind –, auch von den ersten Treffen mit seiner Frau. «Wir trafen uns in einem Londoner Supermarkt und taten so, als würden wir uns gar nicht kennen», offenbart der 36-Jährige. «Wir schrieben uns allerdings Nachrichten von der anderen Seite des Ganges.» Er selbst trug dabei immer ein Baseball-Cap und sah auf den Boden, um «inkognito» zu bleiben. «Es ist erstaunlich, wie viel Kaugummi man da unten sieht. Es ist ein Chaos», scherzt er.

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