Aktualisiert 07.11.2016 17:28

Warnung vor Galaxy J5«Mein Sohn hätte seine Hand verlieren können»

Die Samsung-Misere nimmt kein Ende. In Frankreich soll jetzt erstmals ein Handy der Modellreihe Galaxy J5 explodiert sein.

von
jdr
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Der Samsung-Skandal könnte sich ausweiten: Eine Französin hat eine Klage gegen den Konzern angekündigt, weil ihr Galaxy J5 Feuer gefangen habe und explodiert sei. (Symbolbild)

Der Samsung-Skandal könnte sich ausweiten: Eine Französin hat eine Klage gegen den Konzern angekündigt, weil ihr Galaxy J5 Feuer gefangen habe und explodiert sei. (Symbolbild)

kein Anbieter/Wikimedia Creative Commons
Akku fängt Feuer: Ein geschmolzenes Galaxy Note 7. (7. Oktober 2016)

Akku fängt Feuer: Ein geschmolzenes Galaxy Note 7. (7. Oktober 2016)

Keystone/Andrew Zuis (AP)
Samsung stellt nicht nur den Verkauf des Galaxy Note 7 ein. Der Konzern aus Südkorea fordert die Kunden auf, die Geräte zurückzubringen. Das hat Folgen an der Börse: Die Aktie stürzt ab. (11. Oktober 2016)

Samsung stellt nicht nur den Verkauf des Galaxy Note 7 ein. Der Konzern aus Südkorea fordert die Kunden auf, die Geräte zurückzubringen. Das hat Folgen an der Börse: Die Aktie stürzt ab. (11. Oktober 2016)

Keystone/Ahn Young-joon (AP)

Nach dem weltweiten Rückruf des Galaxy Note 7 drohen Samsung möglicherweise Probleme mit einem weiteren Smartphone-Modell. Die Französin Lamya Bouyirdane kündigte eine Klage gegen den südkoreanischen Konzern an, weil ihr Galaxy J5 Feuer gefangen habe und explodiert sei.

Bouyirdane sagte der Nachrichtenagentur AFP, ihr Telefon habe sich am Wochenende stark erhitzt und sei dann explodiert. Sie werde Anzeige gegen den südkoreanischen Hersteller erstatten.

Aufgeblähte Rückseite

Die 33-jährige Mutter von drei Kindern sagte, sie habe ihren vierjährigen Sohn gebeten, ihr das Handy zu reichen. Das Gerät sei sehr heiss gewesen und die Rückseite habe sich aufgebläht. «Ich habe es im Eingang auf den Boden geworfen und es ist explodiert. Es kam Rauch aus dem Handy heraus.»

Die Feuerwehr riet der Familie, in ein Krankenhaus zu gehen, da giftige Dämpfe nicht ausgeschlossen seien. Die Ärzte stellten aber nichts Auffälliges fest. Der Familienvater sagte: «Wir haben Glück gehabt. Mein Sohn hätte seine Hand verlieren können.»

Samsung hatte kürzlich die Produktion des neuen Smartphones Galaxy Note 7 komplett einstellen müssen, nachdem man die Probleme mit explosionsgefährdeten Akkus nicht in den Griff bekam. (jdr/afp)

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