Vater von Novak Djokovic – «Mein Sohn ist ein Symbol und der Anführer der freien Welt»

Aktualisiert

Vater von Novak Djokovic«Mein Sohn ist ein Symbol und der Anführer der freien Welt»

Nach dem Einreise-Wirrwarr der Tennis-Weltnummer-Eins Novak Djokovic meldet sich nun sein Vater. Demnach sei sein Sohn ein «Spartakus» der freien Welt.

von
Florian Osterwalder
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Der Vater von Novak Djokovic findet, sein Sohn sei ein «Anführer einer neuen freien Welt».

Der Vater von Novak Djokovic findet, sein Sohn sei ein «Anführer einer neuen freien Welt».

imago/Camera 4/International
Djokovic darf nicht nach Australien reisen. Dieses Bild postete er noch bei der Abreise. 

Djokovic darf nicht nach Australien reisen. Dieses Bild postete er noch bei der Abreise.

Instagram. 
Sein Visum wurde abgelehnt. (Archivbild) 

Sein Visum wurde abgelehnt. (Archivbild)

Djokovic darf nicht nach Australien reisen. 

Darum gehts

  • Srdjan Djokovic meldet sich zum Einreise-Wirrwarr seines Sohnes in Australien.

  • Laut ihm ist Novak Djokovic «in australischer Gefangenschaft».

  • Die Tennis-Weltnummer-Eins muss am Donnerstag die Heimreise antreten.

Jetzt meldete sich nochmals Srdjan Djokovic, der Vater der Weltnummer eins. In einem Interview mit der serbischen Zeitung «Telegraf» sagte er: «Mein Sohn ist ein Symbol und der Anführer einer freien Welt.» Er fügte an, dass Novak ein «Spartakus» einer neuen Welt sei, die «Ungerechtigkeit, Kolonialismus und Heuchelei» nicht toleriere.

Srdjan Djokovic weiter: «Mein Sohn ist heute Abend in australischer Gefangenschaft, aber er war noch nie so frei. Von diesem Moment an ist Novak zum Symbol und zum Anführer der freien Welt geworden, der Welt der armen und benachteiligten Nationen und Völker.»

«Die reiche Welt» verbietet Novak Djokovic das Tennisspielen

Vorausgegangen ist ein Einreise-Wirrwarr um die Weltnummer eins. Das stundenlange Warten im Flughafen von Melbourne endete für Novak Djokovic mit einer bitteren Enttäuschung. Noch am Donnerstag muss der 34 Jahre alte Serbe die Heimreise antreten. «Das Visum für Novak Djokovic wurde gecancelt», bestätigte Australiens Gesundheitsminister Greg Hunt am Donnerstagmorgen (Ortszeit). Damit darf der Weltranglisten-Erste nicht einreisen, um bei den Australian Open auf Rekordjagd zu gehen.

Im Interview mit dem «Telegraf» sagte Srdjan Djokovic auch, dass «die reiche Welt» seinem Sohn das Tennisspielen vielleicht für immer verweigern werde. «Heute können sie ihn ins Gefängnis stecken, morgen können sie ihn in Ketten legen, aber die Wahrheit ist wie Wasser und wird immer ihren Weg finden», fügte er an.

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