21.08.2020 17:14

3 mit Sex«Mein Tinder-Date will, dass ich sie schlage»

Bruce freut sich auf Casual-Sex mit einem Tinder-Date. Aber die Dame hat einen ziemlich extravaganten Geschmack.

von
Bruce
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Bruce’ Tinder-Date will, dass er sie mit einer Peitsche verhaut. «Ich bin nicht prüde. Wirklich nicht. Aber alles hat seine Grenzen.»

Bruce’ Tinder-Date will, dass er sie mit einer Peitsche verhaut. «Ich bin nicht prüde. Wirklich nicht. Aber alles hat seine Grenzen.»

Anna Deér
Er ist ein schwuler Designer aus dem Aargau. WG-Mami und wilder Single, der gut mit Hammer und Nägeln umgehen kann. Insgeheim hat Lars aber genug davon, in und ausserhalb des Betts immer den aktiven Part zu übernehmen.
Lars

Er ist ein schwuler Designer aus dem Aargau. WG-Mami und wilder Single, der gut mit Hammer und Nägeln umgehen kann. Insgeheim hat Lars aber genug davon, in und ausserhalb des Betts immer den aktiven Part zu übernehmen.

Anna Deér
Sie ist Single mit wechselnden Liebschaften. Verliebt sich wahllos. Sucht Mr. Right und vertreibt sich die Zeit mit amourösen Fettnäpfchen und seltsamen Begegnungen zwischen feuchten Laken.
Ella

Sie ist Single mit wechselnden Liebschaften. Verliebt sich wahllos. Sucht Mr. Right und vertreibt sich die Zeit mit amourösen Fettnäpfchen und seltsamen Begegnungen zwischen feuchten Laken.

Anna Deér

Darum gehts

  • Bruce hat ein heisses Tinder-Date, bei dem es schnell zur Sache geht.
  • Als sie allerdings knutschend in Lisas Wohnung ankommen, macht er eine ungewöhnliche Entdeckung: Im Schlafzimmer liegen Fesseln, ein Dildo und eine Peitsche bereit.
  • Bruce, der sonst doch eher offen ist, was Sex angeht, wird etwas mulmig.
  • Dennoch überwindet er sich, schnürt Lisa zu einem Paket zusammen und folgt ihren Anweisungen – allerdings voll angezogen.
  • Er schlägt sie mit der Peitsche – fester und fester. Doch Lisa will noch mehr.
  • Bruce gibt auf: «Ich kann das hier nicht.» Er löst ihre Fesseln und verschwindet auf ihren Wunsch.
  • Den restlichen Abend fragt er sich, was er wohl an ihren Zeichen missverstanden hat.
  • Bruce ist sich sicher: «Die arme Lisa muss es ziemlich schwer haben, einen befriedigenden One-Night-Stand zu finden.»

Ich bin nicht prüde. Wirklich nicht. Ich mag Sex in all seinen Facetten. Und es darf auch durchaus zur Sache gehen. Aber alles hat seine Grenzen.

Aber von Anfang an: Es fing an wie so oft. Match auf Tinder. Schriftliches Flirten, hin und her. Date. Wir trafen uns in einer shady Bar, die Lisa vorgeschlagen hatte, und ich war sofort begeistert. Sie war hübsch, sympathisch und sehr offen. Schon nach zehn Minuten sprachen wir über Sex. Lisa erzählte mir von einer ihrer Ferienaffären und wie sie es am Strand getrieben hatten. Ich liess mich nicht lumpen und trumpfte augenzwinkernd damit auf, wie ich versehentlich mit zwei Teenagern im Bett gelandet war. Wir tranken und lachten viel, in Gedanken wanderten meine Hände längst auf ihrem sexy Körper.

Nach einer Stunde schlug sie vor, zu sich zu gehen. «Ich wohne nur fünf Minuten von hier», meinte sie. Smart! Eine Frau, die mitdenkt! Das wird ja immer besser. Das hat Qualitäts-Gschleik-Potential, dachte ich. Wie ich mich irren sollte!

«Vollkommen angezogen, schlug ich ihren nackten Körper mit der Peitsche»

Wir begannen rumzumachen, sobald wir ihre Türschwelle überschritten hatten. Wenn ich mich richtig erinnere, war ihre kleine Wohnung stilvoll und ziemlich girly eingerichtet. (Also dieses reduzierte, eher karge Inventar, das durch Dutzende, fein säuberlich platzierte Details ergänzt wird.) Ohne Zeit zu verlieren, zog Lisa sich aus. Bevor ich auch nur das T-Shirt ausziehen konnte, stand sie splitterfasernackt vor mir. Ein weiblicher Körper mit vollen Brüsten und einem Blumen-Tattoo unter dem Bauchnabel. «Komm!», sagte sie und blickte mich geheimnisvoll an. Ich folgte ihr ins Zimmer, das irgendwie völlig anders aussah als der Rest der Wohnung.

An allen vier Bettpfosten waren Handschellen befestigt. Auf einem Stuhl neben ihrem Bett lagen ein knallroter Dildo und eine Peitsche. «Fessle mich!», befahl sie. Etwas verdutzt tat ich, wie geheissen. «Verbinde mir die Augen!», lautete die nächste Anweisung. Dann: «Schieb mir den Dildo rein!» Auch das erledigte ich brav, wenn auch etwas irritiert und mit grösster Vorsicht. «Und jetzt schlag mich!», herrschte sie. Ich hob die Peitsche auf. Komplett angezogen betrachtete ich das vor mir liegende, verschnürte Päckchen. Meine Erregung war wie weggeblasen. «Los!», bellte sie. Ich setzte mich auf den Bettrand und versetzte ihrer rechten Brust einen Klaps.

«Ich fragte mich, ob der Surf-Lehrer sie wohl an eine Palme binden musste»

Draussen pinkelte ein Partygänger an einen Container. «Fester!», stöhnte Lisa wie aus der Pistole geschossen. Noch ein Klaps, diesmal etwas stärker. «Fester!» Nachdem ich sie drei weitere Male immer fester geschlagen hatte und sie dennoch nach mehr befahl, fragte ich mich – inzwischen wieder stehend, um ordentlich zuhauen zu können –, wie der Ferien-Sex am Strand, von dem sie mir erzählt hatte, wohl genau abgelaufen war. Musste sie dieser Surf-Lehrer an eine Palme fesseln und bei steigender Flut mit einer Machete malträtieren?

«Schlag mich endlich, bitte!», rief sie. Diesmal in einem fast schon flehenden Ton. «Hör zu», sagte ich in einem so verständnisvollen und ruhigen Ton wie möglich, «ich kann das irgendwie nicht. Ich glaube, es ist besser, wenn wir das hier abbrechen ...». Weiter kam ich nicht.

«Binde mir die Hände los und geh!» Jetzt war der Ton wieder herrschend. Schweigend band ich sie los und nuschelte eine Entschuldigung. Dann verliess ich die Wohnung durch das schmucke Wohnzimmer und zog die Tür hinter mir zu. «Wo genau habe ich ihre Hinweise nicht richtig verstanden?», fragte ich mich noch den halben Abend. Mir kam nichts in den Sinn. Die arme Lisa muss es ziemlich schwer haben, einen befriedigenden One-Night-Stand zu finden.

Sex-WG

3 mit Sex

Ella, Lars und Bruce heissen in Wirklichkeit gar nicht so, und auch einige Angaben sind geändert. Wahr ist aber, dass sie leidenschaftlich gern durch die Keller und Clubs der besten Stadt dieses Landes tanzen. Die drei Singles lieben Techno, Rührei und die stabilen Betten ihrer WG. Und sie wissen: Falls sie sich je zu dritt darin vergnügen, ist das das Ende von allem – oder der Beginn von etwas noch Grösserem. 20 Minuten erzählen sie exklusiv von ihren Abenteuern.

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65 Kommentare
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Neumann

22.08.2020, 21:12

Das wollen meine diversen Frauen auch immer, sie finden das erregend und ich erfülle ihnen gerne diese Wünsche. Bin mittlerweile Experte darin.

Wale

22.08.2020, 18:58

Hoffentlich wendet sie extra starke Verhütungsmittel an.

Zweitklässler

22.08.2020, 18:49

es schlage (das Tinderdate)