Weltpremiere: «Mein Wunsch wäre eine weisse Cyclocross»
Aktualisiert

Weltpremiere«Mein Wunsch wäre eine weisse Cyclocross»

An diesem Wochenende findet in Schaffhausen erstmals ein mehrtägiges Radquer statt. Der Organisator Joko Vogel spricht über die Anspannung und die Startliste.

von
heg
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Vom 12. bis 14. Februar 2016 findet in der Schweiz erstmals das Tortour Cyclocross statt.

Vom 12. bis 14. Februar 2016 findet in der Schweiz erstmals das Tortour Cyclocross statt.

Alex Buschor
Beim mehrtägigen Ultra-Radquer befinden sich die Fahrer mehrheitlich im Gelände.

Beim mehrtägigen Ultra-Radquer befinden sich die Fahrer mehrheitlich im Gelände.

Alex Buschor
Die Schweizer Premiere führt über 205 km und 3230 Höhenmeter. Nach dem Prolog über 20 km sind an den beiden folgenden Tagen 96 und 89 km abzuspulen.

Die Schweizer Premiere führt über 205 km und 3230 Höhenmeter. Nach dem Prolog über 20 km sind an den beiden folgenden Tagen 96 und 89 km abzuspulen.

Alex Buschor

Herr Vogel, wie nervös ist der Chef vor der Weltpremiere des ersten mehrtägigen Ultra-Radquer-Rennens, der Tortour Cyclocross im Raum Schaffhausen?

Eine gesunde Anspannung ist sicher da. Man lanciert ja nicht jeden Tag eine Weltpremiere. Ich bin sehr stolz auf das ganze Team, welches diesen Anlass in den letzten fünf Monaten auf die Beine gestellt hat und auch dankbar den Behörden, die uns wohlwollend unterstützt haben bei unserem doch recht kurzfristigen Vorhaben.

Die Strecken des 20-km-Prologs und der beiden knapp 100 km langen Etappen sind erst seit kurzem bekannt. Bekamen Sie von Athleten Feedbacks oder werden sich diese einfach ins Abenteuer stürzen?

Die Athleten nehmen diesen Anlass primär als Abenteuer an mit einer sportlichen Komponente. Die Tortour generell steht für ein Abenteuer und so soll es auch bei unserem neusten Baby, der Tortour Cyclocross, sein. Natürlich haben wir auch Inputs von den Athleten erhalten. Da dies jedoch ein komplett neues Format ist, haben wir auch einfach auch auf unsere Erfahrung mit solchen speziellen Events wie der Tortour (Nonstopradrennen rund um die Schweiz) oder aber auch dem Swiss Epic (Mehrtagesetappen-Mountainbike-Rennen im Wallis) zurückgegriffen.

Rund 90 Fahrer haben sich für die Premiere eingeschrieben. Welches sind die namhaftesten Athleten?

Es freut uns ganz besonders, dass ein paar bekannte Topfahrer Ihre Zusage gegeben haben. Eröffnet wird der Anlass durch unsere Ehrenstarter und Querlegenden Albert Zweifel und Peter Frischknecht. Fahren werden unter anderen sein Sohn Thomas Frischknecht, einer der erfolgreichsten ehemaligen Mountainbiker, zusammen mit Sportcoach Urs Gerig. Der Extrem-Radfahrer Patrick Seabase plant mit einem Quer-Fixi zu starten. Dann Simon Zahner und Lukas Winterberg, die immer wieder für Spitzenresultate am EKZ-Cup sorgten. Aus Schaffhausen selbst ist Andy Sutz, ehemaliger Duathlon-Kurzdistanz-Europameister und Powerman-Weltmeister, am Start.

Sie fahren selbst auch mit. An der Wettervorhersage müssten Sie Ihre helle Freude haben. Diese sagt richtig garstiges Radquer-Wetter voraus.

Mein Wunsch wäre ein «weisses» Tortour Cyclocross. Mal schauen, ob der Wettergott das so hinkriegt. Auf Regen könnte natürlich auch ich verzichten. Schliesslich kommt es, wie es kommt, und wir nehmen es, wie es kommt. Mit den passenden Kleidern und der entsprechenden Vorbereitung werden wir alle Wettersituationen durchstehen. Ein Erlebnis wird es so oder so.

Trailer Tortour Cyclocross. (Quelle: YouTube/TORTOUR SWITZERLAND)

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