Energie-Botschafter: «Meine Frau verwendet jeden Teebeutel zweimal»
Aktualisiert

Energie-Botschafter«Meine Frau verwendet jeden Teebeutel zweimal»

Renzo Blumenthal ist zuversichtlich, was die Zukunft anbelangt. Er sieht jedoch auch Handlungsbedarf – etwa beim Energiesparen.

von
Stephanie Sigrist
1 / 6
«Viele betrachten mich als normalen Schweizer, der - wie jeder andere - seiner täglichen Arbeit nachgeht», sagt Renzo Blumenthal, der seit seiner Wahl zum schönsten Schweizer vor elf Jahren nebenberuflich als Model tätig ist.

«Viele betrachten mich als normalen Schweizer, der - wie jeder andere - seiner täglichen Arbeit nachgeht», sagt Renzo Blumenthal, der seit seiner Wahl zum schönsten Schweizer vor elf Jahren nebenberuflich als Model tätig ist.

20 Minuten / sts
Der Mister Schweiz 2005 ist einer der Botschafter der Energy Challenge 2016. «Das Thema wird immer wichtiger und meiner Meinung nach werden erneuerbare Energien in der Schweiz momentan noch zu wenig gefördert», so Blumenthal,

Der Mister Schweiz 2005 ist einer der Botschafter der Energy Challenge 2016. «Das Thema wird immer wichtiger und meiner Meinung nach werden erneuerbare Energien in der Schweiz momentan noch zu wenig gefördert», so Blumenthal,

20 Minuten / sts
Ende dieses Jahres wird der Ex-Mister 40 Jahre alt. Angesichts des bevorstehenden runden Geburtstags mache er sich vermehrt Gedanken über die Zukunft seiner Familie, der Schweiz und der Welt. In seiner Prognose ist er jedoch zuversichtlich: «Die Erde wird uns alle überleben.»

Ende dieses Jahres wird der Ex-Mister 40 Jahre alt. Angesichts des bevorstehenden runden Geburtstags mache er sich vermehrt Gedanken über die Zukunft seiner Familie, der Schweiz und der Welt. In seiner Prognose ist er jedoch zuversichtlich: «Die Erde wird uns alle überleben.»

20 Minuten / sts

«Ich übe einen bodenständigen Beruf aus und bin mir selbst treu geblieben», antwortet Renzo Blumenthal auf die Frage, weshalb er als einer der wenigen Gewinner der Mister-Schweiz-Wahlen nie auf sein Äusseres reduziert und von der breiten Öffentlichkeit stets ernst genommen worden war. Er sorgte während seines Amtsjahres und im Jahrzehnt danach schweizweit auch kaum für Negativschlagzeilen.

«Viele betrachten mich als normalen Schweizer, der – wie jeder andere – seiner täglichen Arbeit nachgeht», sagt der Landwirt, der nebenberuflich seit seiner Wahl zum schönsten Schweizer vor elf Jahren als Model tätig ist. Vor wichtigen Abstimmungen wurde der Bündner mehrmals nach seiner Meinung gefragt und im Herbst 2014 kündigte er an, er könne sich vorstellen, bei den Wahlen 2019 als Nationalrat zu kandidieren. «Wenn mir etwas wichtig ist, äussere ich mich gerne dazu», so der Landwirt. Er habe diesbezüglich keine Hemmungen.

Solarstrom für 15 Haushalte wird auf dem Hof produziert

Der Mister Schweiz 2005 ist einer der Botschafter der Energy Challenge 2016. «Das Thema wird immer wichtiger und meiner Meinung nach werden erneuerbare Energien in der Schweiz momentan noch zu wenig gefördert», so Blumenthal, der auf seinem Hof in Vella (GR) Solarstrom für 15 Haushalte produziert. «Als ich die Solarzellen auf meinem Dach installieren wollte, kam ich zuerst auf eine Warteliste. Dies bedeutet, dass das Vorhaben unter Umständen erst in fünf Jahren vom Bund finanziell unterstützt wird», erzählt der Bündner. «Die Schweiz würde jedoch über die Möglichkeiten verfügen, erneuerbare Energien weiter vorwärtszubringen.» Dass er aufgrund seines Berufs jeden Tag mit der Natur zusammenarbeite, habe ihm schon früh die Notwendigkeit von Umweltschutz aufgezeigt.

Dem Nachwuchs Umweltbewusstsein vermitteln

Wie spart Blumenthal im Alltag Energie? «Bei der Ernährung setze ich auf Produkte aus der Region und wir bauen selbst Früchte und Gemüse an.» Als er früher Produkte aus seinem hofeigenen Bio-Laden an Haushalte in der Nähe geliefert habe, sei er dafür mit einem Elektrofahrzeug unterwegs gewesen. Seiner Frau lägen die Themen Umweltschutz und Energiesparen genauso am Herzen. «Sie ist ebenfalls sehr sparsam und hat mir vor kurzem erzählt, dass sie sogar jeden Teebeutel zweimal verwendet», berichtet der 39-Jährige. Das Paar möchte diese Werte auch dem Nachwuchs weitergeben: «Meine Kinder sollen sich bewusst werden, dass sie jetzt Sorge tragen müssen zur Erde und nicht erst, wenn es zu spät ist», sagt Blumenthal. «Schon als sie klein waren, haben wir den Kindern beigebracht, dass man beispielsweise beim Zähneputzen das Wasser nicht laufen lassen soll oder nach dem Verlassen eines Zimmers das Licht löscht», so der dreifache Vater.

Ende dieses Jahres wird der Ex-Mister 40 Jahre alt. Angesichts des bevorstehenden runden Geburtstags macht er sich vermehrt Gedanken über die Zukunft seiner Familie, der Schweiz und der Welt. Seine Prognose ist jedoch zuversichtlich: «Die Erde wird uns alle überleben».

App zur Energy Challenge 2016

Die Energy Challenge 2016 ist eine nationale Aktion von Energie Schweiz und dem Bundesamt für Energie rund um die Themen Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Als Medienpartner beleuchtet auch 20 Minuten den Themenschwerpunkt mit Grafiken, Reportagen und Interviews. Weitere Informationen gibt es in der offiziellen App, die hier für Android und hier für iOS heruntergeladen werden kann.

Deine Meinung