20 Minuten hilft Läden im Shutdown: «Meine kleine Boutique ist in ihrer Existenz bedroht»
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20 Minuten hilft Läden im Shutdown«Meine kleine Boutique ist in ihrer Existenz bedroht»

Die Solidaritätsaktion von 20 Minuten geht in die dritte Runde: Ladenbesitzerinnen und -besitzer erzählen, wie schwierig es ist, ihre Ware online zu vertreiben. Wir unterstützen die Unternehmen im Shutdown.

von
Barbara Scherer
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«Die Covid-Situation hat mich leider sehr hart getroffen. Meine kleine Boutique, die ich mit viel Herzblut an der Langstrasse aufgebaut habe, ist durch die Verordnungen des BAG in ihrer Existenz bedroht. Denn meine Kollektionen sind hauptsächlich für festliche Anlässe wie Hochzeiten, Geburtstage wie auch Firmenevents ausgerichtet.» aureliaboutique.ch
Dromy Almonte, Kleiderboutique in Zürich

«Die Covid-Situation hat mich leider sehr hart getroffen. Meine kleine Boutique, die ich mit viel Herzblut an der Langstrasse aufgebaut habe, ist durch die Verordnungen des BAG in ihrer Existenz bedroht. Denn meine Kollektionen sind hauptsächlich für festliche Anlässe wie Hochzeiten, Geburtstage wie auch Firmenevents ausgerichtet.» aureliaboutique.ch

Privat
«In diesen Zeiten ist es ziemlich herausfordernd in Kurzarbeit eine dreiköpfige Familie durchzubringen. Meine Keramikprodukte verkaufe ich nur über einen Laden in Bern und der ist geschlossen. Ich versuche es mit meinem Onlineshop, was sich jedoch als sehr schwierig herausstellt.» helblingdesign.ch
Kaspar Helbling, Keramikladen in Bern

«In diesen Zeiten ist es ziemlich herausfordernd in Kurzarbeit eine dreiköpfige Familie durchzubringen. Meine Keramikprodukte verkaufe ich nur über einen Laden in Bern und der ist geschlossen. Ich versuche es mit meinem Onlineshop, was sich jedoch als sehr schwierig herausstellt.» helblingdesign.ch

Privat
«Seit dem 18. Januar müssen wir unser Lädeli und Café erneut geschlossen halten. Wir haben zwar einen Onlineshop, aber unsere Kunden schätzen die netten Gespräche im Lädeli.» glanzhüsli.ch
Andrea Studach, Caféladen in Winterthur

«Seit dem 18. Januar müssen wir unser Lädeli und Café erneut geschlossen halten. Wir haben zwar einen Onlineshop, aber unsere Kunden schätzen die netten Gespräche im Lädeli.» glanzhüsli.ch

Privat

Darum gehts

  • Kleinen Unternehmen geht es seit der Ladenschliessung schlecht.

  • Vielen gelingt der Umstieg auf Onlinehandel nicht richtig.

  • Wir stellen betroffene Unternehmen vor.

Seit dem 18. Januar müssen Läden und Boutiquen geschlossen bleiben. Ihre Ware können die Kleinunternehmer und -Unternehmerinnen nur online verkaufen. Doch der Sprung ins Internet gelingt nicht immer. 20 Minuten hilft: Betroffene Menschen bekommen die Möglichkeit, ihren Onlineshop beim Schweizer Newsportal vorzustellen.

Die Hilfsaktion geht bereits in die dritte Runde, weil sich so viele Personen gemeldet haben: Ihre Betriebe sind massgeblich von der Pandemie beeinträchtigt. In der Bildstrecke oben erzählen Betroffene von ihrer Situation – einen Link zum jeweiligen Onlineshop findest du ebenfalls dort.

Erste Lockerung ab 1. März

Der Bundesrat will ab Anfang März dort lockern, wo ein geringes Ansteckungsrisiko besteht. So sollen Läden, Museen und Lesesäle von Bibliotheken wieder öffnen können, ebenso die Aussenbereiche von Zoos und botanischen Gärten. An all diesen Orten gelten Maskenpflicht, Abstandhalten und Kapazitätsbegrenzungen.

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