WG-Leben: Das sind eure schrägsten Erlebnisse in Wohngemeinschaften

In einer WG treffen die verschiedensten Persönlichkeiten aufeinander – das kommt nicht immer gut. Wir haben eure wildesten WG-Geschichten gesammelt.

In einer WG treffen die verschiedensten Persönlichkeiten aufeinander – das kommt nicht immer gut. Wir haben eure wildesten WG-Geschichten gesammelt.

Pexels / Cottonbro
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Eure WG-Storys«Meine Mitbewohnerin hat einem Polizisten einen Joint angeboten»

In einer Wohngemeinschaft erlebt man schräge Storys und manchmal echte Abenteuer. Das sind eure aussergewöhnlichsten Geschichten über das Zusammenleben mit Freunden und Fremden.

von
Meret Steiger

In einer WG zu leben, ist praktisch: Es ist immer jemand da, wenn man jemanden zum Reden braucht, man kann sich lästige Arbeiten und Ausgaben teilen und kommt meist zu schöneren und grösseren Wohnungen. Das Zusammenleben mit Freunden oder Fremden hat aber auch seine Tücken: Wir haben euch nach euren wildesten WG-Geschichten gefragt und eure Einsendungen zeigen, dass so ein WG-Leben eben auch nicht einfach ist. Hier siehst du die besten Antworten.

Evelyne, 22: «Mein Mitbewohner hat meine Zahnbürste benutzt!»

Stell dir vor, eine andere Person benutzt deine Zahnbürste mit. Ziemlich eklig, oder?

Stell dir vor, eine andere Person benutzt deine Zahnbürste mit. Ziemlich eklig, oder?

Pexels / Ron Lach

«Ich habe nach etwa einem Monat in der WG gemerkt, dass meine Zahnbürste irgendwie immer nass war. Also auch abends, wenn ich sie den ganzen Tag nicht mehr benutzt habe. Das kam mir suspekt vor, also habe ich mir eine ‹geheime› Zahnbürste zugelegt, die ich in meinem Zimmer aufbewahrt habe. Stellt sich heraus, dass mein Mitbewohner meine Zahnbürste einfach die ganze Zeit mitbenutzt hatte!»

Wassernixli, 34: «Er hat immer nur Wienerli und Nutellabrote gegessen»

«Ich habe neun Monate in einer grossen WG gelebt. Jeden Mittag habe ich mit meinem 28-jährigen Mitbewohner gegessen. Weil er überhaupt nicht kochen konnte, gab es bei ihm neun Monate lang immer zwei Wienerli zum Zmittag und zum Znacht Brot mit Nutella.»

Sandra, 45: «Meine Mitbewohnerin hat eine Schlange ‹verloren› …»

Als Sandra (45) eines Tages nach Hause gekommen ist, hat ihre Mitbewohnerin ihr gebeichtet, dass ihre Schlange verschwunden ist.

Als Sandra (45) eines Tages nach Hause gekommen ist, hat ihre Mitbewohnerin ihr gebeichtet, dass ihre Schlange verschwunden ist.

Pexels/Kamil Zubrzycki

«Ich wohnte in einer WG mit einem Model. Als Haustier hatte sie eine Schlange. Eines Abends hat sie mich an der Tür abgefangen, um mich zu informieren, dass die Schlange ausgebüxt ist. Ich musste darauf in einem Café warten, bis sie das Tier wieder eingefangen hatte. Drei Wochen später bin ich ausgezogen, aber nicht nur wegen der Schlange.»

Debbie, 24: «Meine Mitbewohner hatten richtig lauten Sex»

«Meine Mitbewohner (ein Paar) hatten immer sehr lauten Sex. Deswegen habe ich mir eine neue Wohnung gesucht. Am Tag meines Auszugs toppten die beiden aber alles – wahrscheinlich mit Absicht. Ihr Gestöhne war bis auf die Strasse zu hören und ich habe mich vor den Zügelmännern richtig fremdgeschämt.»

Ann-Marie, 29: «Meine Mitbewohner haben fast die Wohnung abgefackelt»

Die Mitbewohner von Ann-Marie (29) hätten sich besser eine Pizza bestellt, anstatt beim Versuch zu kochen die halbe Küche abzufackeln.

Die Mitbewohner von Ann-Marie (29) hätten sich besser eine Pizza bestellt, anstatt beim Versuch zu kochen die halbe Küche abzufackeln.

Pexels / Ketut Subiyanto

«Morgens um 3.30 Uhr ging der Feueralarm los, weil meine beiden damaligen Mitbewohner betrunken gekocht haben. In der Küche stand ein brennender Topf Spaghetti und im Backofen lag eine Pizza verkehrt herum drin – der ganze Belag und der Käse sind auf den Boden getropft und dort verbrannt.»

Modeexperte, 27: «Meine Mitbewohnerin hat sich selbst gefesselt»

«Am Sonntagmorgen hörte ich ein seltsames Rumpeln aus dem Zimmer nebenan. Einige Zeit später hörte ich meine Mitbewohnerin um Hilfe rufen. Ich habe sie in ihrem Zimmer am Boden gefunden, mit hochrotem Kopf. Sie war okay, hatte sich aber selbst gefesselt und beim Versuch, sich zu befreien, den Schlüssel der Handschellen auf den Boden fallen lassen. Ich habe sie dann natürlich befreit, aber nicht, ohne sie dabei ein bisschen auszulachen.»

Michelle, 23: «Alle haben meinen Rasierer benutzt!»

So ein Rasierer ist etwas Intimes. Die Mitbewohner von Michelle (23) sehen das anders.

So ein Rasierer ist etwas Intimes. Die Mitbewohner von Michelle (23) sehen das anders.

Pexels / Cottonbro Studio

«Es kam erst nach einigen Monaten raus, dass wir alle den gleichen Rasierer benutzen – in einer WG mit sechs Personen! Das Beste daran: Alle benutzten meinen Rasierer, weil es der beste war. Und alle wussten davon ausser mir. Vielen Dank dafür.»

Arijeta, 34: «Meine Mitbewohnerin hat ihre Socken in der Küche gewaschen»

Fändest du es eklig, wenn dein Mitbewohner oder deine Mitbewohnerin Wäsche im Spülbecken wäscht?

Fändest du es eklig, wenn dein Mitbewohner oder deine Mitbewohnerin Wäsche im Spülbecken wäscht?

Unsplash / Hayffield L

«Meine Mitbewohnerin hat ihre Socken immer im Spülbecken von Hand gewaschen. In der Küche!»

Tyrone, 24: «Ein Feuerlöscher-Einsatz hat uns die Polizei in die Wohnung gebracht»

«Einmal hat der Aschenbecher angefangen zu brennen. Wir haben uns eigentlich sehr gefreut, konnten wir den Feuerlöscher endlich mal benutzen. Das hat auch super geklappt, aber danach haben wir den Rest der Löschmasse voller Ekstase aus dem Fenster gespritzt. Kurz darauf stand die Polizei in der Wohnung.»

Marc, 37: «Wienerli. Im. Wasserkocher.»

Darf man in einem Wasserkocher etwas anderes als Wasser heiss machen? Wie siehst du das?

Darf man in einem Wasserkocher etwas anderes als Wasser heiss machen? Wie siehst du das?

Pexels / Ready Made

«Mein neuer Mitbewohner hat tatsächlich Wienerli im Wasserkocher heiss gemacht! Danach hat das Wasser noch wochenlang nach Würstchen gerochen.»

Hotblow Bless, 31: «Meine Mitbewohnerin hat den Dieb freundlich gegrüsst»

«Meine Mitbewohnerin dachte, ich hätte jemanden nach dem Ausgang mit nach Hause genommen. Die Person, die sie in der Küche noch freundlich gegrüsst hatte, war aber nicht meine Begleitung, sondern ein Dieb. Das wurde erst am nächsten Morgen klar, als mein Laptop, ein Schinken aus dem Kühlschrank und die Schuhe meines Mitbewohners fehlten.»

Giorgio, 26: «Meine Mitbewohnerin hat einem Polizisten einen Joint angeboten»

Bei einer Party hat Giorgios (26) Mitbewohnerin einem Polizisten einen Joint angeboten. Ups!

Bei einer Party hat Giorgios (26) Mitbewohnerin einem Polizisten einen Joint angeboten. Ups!

Pexels / Pavel Danilyuk

«Bei den Partys in meiner letzten WG ist öfters die Polizei aufgetaucht. Bei einer Party hat meine Mitbewohnerin den Polizisten für einen weiteren Partygast gehalten und ihm zur Begrüssung einen Joint angeboten. Das hatte glücklicherweise keine Konsequenzen, der Polizist hat wohl beide Augen zugedrückt.»

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