National League A: Meister ZSC Lions mit Mühe - Ambri erster Leader
Aktualisiert

National League AMeister ZSC Lions mit Mühe - Ambri erster Leader

Ambri-Piotta ist nach dem 6:2-Sieg gegen Fribourg-Gottéron erster Leader der neuen NLA-Saison. Die ZSC Lions setzten sich bei den Rapperswil-Jona Lakers erst im Penaltyschiessen mit 3:2 durch.

Rekordmeister Davos schlug Genève-Servette im Schlagerspiel mit 4:2. Bei Bern gegen Biel (5:2) sowie den SCL Tigers gegen Lugano (2:5) gewannen jeweils die Favoriten. Schliesslich besiegte der EV Zug die Kloten Flyers mit 2:1. Stacy Roest war der erste Torschütze der neuen Saison. Der Rapperswil-Kanadier traf gegen den Meister bereits nach 87 Sekunden.

Aufsteiger Biel im Berner Derby ohne Chance

Der SC Bern machte dem EHC Biel gleich im ersten Spiel der Saison klar, wer die Nummer 1 im Kanton ist. Mit einer markanten Steigerung distanzierte der Titelaspirant den Aufsteiger im zweiten Drittel und erspielte sich am Ende einen ungefährdeten 5:2-Sieg.

Bis nach Beginn des zweiten Abschnitts konnte Biel das Geschehen in der mit über 17 100 Personen ausverkauften PostFinance-Arena erstaunlich ausgeglichen gestalten. Auf den Führungstreffer von Marc Reichert (15.) hatten die Seeländer 101 Sekunden später durch Emanuel Peter die passende Antwort parat. Mit Ausschlüssen wie vor den ersten beiden Gegentoren, als der vor der Partie geehrte ehemalige SCB-Captain Martin Steinegger zwei Mal auf der Strafbank sass, machten sich die Bieler das Leben aber für lange Minuten schwer.

Der SCB erhöhte nach dem 2:1 (17.) die Kadenz spürbar und führte die Entscheidung im ersten Derby seit Anfang Februar 1995 kurz vor Spielhälfte herbei. Verteidiger Philippe Rytz gelang mit einem Schuss aus der Drehung das 3:1, danach brach der zuvor kecke Aufsteiger, der schon ab dem ersten Drittel (Nasenebeinbruch des Kanadiers Eric Himelfarb) mit nur drei Ausländern auskommen musste, ein.

Ausgleichende Gerechtigkeit am Obersee

Die ZSC Lions wendeten zum Saisonauftakt einen Fehltritt erst im Penaltyschiessen ab. Trotz klarer Dominanz gab der Meister in Rapperswil-Jona (3:2 n.P.) einen Punkt ab, ausgleichende Gerechtigkeit sorgte immerhin für einen verdienten Sieger.

Nur gerade 87 Sekunden dauerte die Ungeschlagenheit von Meistergoalie Ari Sulander in der neuen Saison. Mit dem ersten Schuss musste sich der finnische Altmeister von Stacy Roest bezwingen lassen. Danach nahmen «Sulos» Vorderleute das Heft in die Hand und waren vor allem bei nummerischem Gleichstand klar überlegen. Mit Ryan Gardners Ausgleich (8.) nach nur fünfsekündigem Powerplay und Jan Alstons 2:1 (28.) waren die Zürcher aber schlecht bedient. Das Schussverhältnis von 30:11 nach zwei Dritteln und 45:24 nach 65 Minuten zeigte die klare ZSC-Überlegenheit auch statistisch auf.

Die Lakers, die mit zwei Remis und sieben Niederlagen in neun Vorbereitungsspielen in die Saison 2008/09 stiegen, waren offensiv erschreckend harmlos. Als Niklas Nordgren nach 44 Minuten und einem Aussetzer Gardners ausgleichen konnte, war Sulanders Ärger selbst für objektive Beobachter mehr als verständlich. In der Schlussphase der regulären Spielzeit und auch in der Overtime verpasste dann das Heimteam (jeweils in Überzahl) den durchaus möglichen Coup.

Luganos Aufgalopp im Emmental

Der HC Lugano startete erstmals seit 1988 mit einem Auswärtssieg in die Meisterschaftssaison. Die auf jeder Position überlegenen Tessiner bezwangen die SCL Tigers ohne allzu grossen Aufwand 5:2.

199 Sekunden nach Beginn führte Lugano durch Kevin Romys Treffer bereits 1:0, mit Petteri Nummelins Handgelenkschuss im Powerplay (17.) endete die anfängliche Ausgeglichenheit der Partie. Durch Cleverness vor dem eigenen und auch dem gegnerischen Tor erhöhten Matteo Nodari und der neue Amerikaner Johnny Pohl bis zur 26. Minute auf 4:0. Spätestens ab diesem Zeitpunkt hatte Lugano Spiel und Gegner im Griff.

Das klar stärkere Ausländer-Quartett, der bessere Rückhalt im Tor (David Aebischer) und ein gutes Boxplay - einziges Ausrufezeichen der SCL Tigers in sieben Überzahl-Situationen war bis zur zweiten Pause ein Pfostenschuss durch Curtis Murphy - machten den klaren Unterschied zu Gunsten des Teams von John Slettvoll. Das Langnauer Aufbäumen mit den Treffern zum 2:4 durch Oliver Setzinger und Murphy erfolgte zu spät. Einziges bleibendes Erlebnis für die Tigers-Fans war das Hissen des Dresses von Daniel Aegerter unter das Hallendach. Das Trikot mit der Nummer 17 des zurückgetretenen Klub-Rekordspielers (610 Einsätze) wird nicht mehr vergeben.

Ambri erster Leader

Ambri-Piotta startete mit einem deutlichen 6:2-Heimsieg gegen das höher eingeschätzte Fribourg-Gottéron. Ambri ist damit der erste Leader in der neuen NLA-Saison.

Ambris Erik Westrum brachte im Schlussdrittel mit zwei Toren innert vier Minuten die Leventiner mit 3:0 in Führung. Nach einem Freiburger Doppelschlag beendete aber erst das 4:2 von Reto Stirnimann Ambris zwischenzeitliches Zittern.

Der frühere Basler Julian Walker beseitigte dann mit dem 5:2 und seinem ersten Treffer für die Leventiner die letzten Zweifel am verdienten Sieg von Ambri, für das Paolo Duca noch den sechsten und letzten Treffer erzielte. Ambris Nationaltorhüter Thomas Bäumle war vorab im Mitteldrittel ein wichtiger Rückhalt der Leventiner. Seine grösste Tat vollbrachte Bäumle, als er kurz vor Spielmitte den solo anstürmenden Sandy Jeannin stoppte.

Überzeugende Bündner

Rekordmeister Davos bot im Schlagerspiel gegen Genève- Servette eine abgeklärte Leistung und siegte in einer gutklassigen Partie verdient mit 4:2.

Der Davoser Leader Reto von Arx mit seinem wegweisenden Treffer zum 3:1 und der überragende Goalie Leonardo Genoni besassen entscheidenden Anteil am Sieg der Bündner, die zudem zwei ihrer vier Treffer in Überzahl erzielten. Reto von Arx war bei seinem Torerfolg kurz vorher von der Strafbank aufs Eis zurückgekehrt und erzielte noch im gleichen Einsatz den Gamewinner.

Sandro Rizzi, der in 37 Spielen der letzten Saison nur gerade drei Mal getroffen hatte, brachte den HCD mit 1:0 in Führung; der Center sorgte damit für eines der beiden Überzahl-Tore der Gastgeber. Davos startete mit viel Schwung und verleitete mit der aufsässigen Spielweise die Gäste zu Fehlern im Spielaufbau.

Starker Weibel führte EVZ zum Sieg

Goalie Lars Weibel führte den EV Zug mit einer starken Leistung zum 2:1-Sieg über die Kloten Flyers. Weibels Teamkollege Björn Christen gelang zudem vier Minuten vor Spielende mit dem 2:0 das siegbringende Tor.

Wenig später verhinderte Klotens Radek Hamr mit seinem Anschlusstreffer im Powerpay noch den 54. NLA-Shutout von Weibel. Letzterer konnte den Vergleich der Goalie-Routiniers mit Ronnie Rüeger aber dennoch zu seinen Gunsten entscheiden.

In einer ausgeglichenen Partie offenbarten aber sowohl Zug als auch die Kloten Flyers noch beträchtliche Mängel im Überzahlspiel.

National League A, 1. Runde

Bern - Biel 5:2(2:1,3:0,0:1)

PostFinance-Arena. - 17 131 Zuschauer (ausverkauft). - SR Reiber, Dumoulin/Fluri.

Tore: 15. Reichert (Patrik Bärtschi, Jobin/Ausschluss Steinegger) 1:0. 16. Peter (Tuomainen, Fischer) 1:1. 18. Gamache (Dubé, Gerber/Ausschluss Steinegger) 2:1. 30. Rytz (Abid, Bordeleau) 3:1. 33. Daniel Meier (Trevor Meier, Gerber) 4:1. 39. Chatelain (Trevor Meier, Daniel Meier) 5:1. 50. Nüssli (Deny Bärtschi/Ausschluss Bordeleau) 5:2.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Bern, 10mal 2 Minuten gegen Biel.

PostFinance-Topskorer: Dubé; Tschantré.

Bern: Bührer; Roche, Leuenberger; Gerber, Rytz; Jobin, Josi; Patrik Bärtschi, Dubé, Gamache; Pascal Berger, Ziegler, Reichert; Bordeleau, Froidevaux, Abid; Daniel Maier, Chatelain, Trevor Meier.

Biel: Wegmüller; Kamerzin, Steinegger; Gossweiler, Reber; Kparghai, Hill; Schneeberger; Deny Bärtschi, Peter, Beccarelli; Tschannen, Tschantré, Truttmann; Ling, Himelfarb, Nüssli; Tuomainen, Brägger, Fischer.

Bemerkungen: Bern ohne Furrer, Plüss, Rüthemann (alle verletzt) und Kobach (krank), Biel ohne Ehrensperger (krank), Meyer und Neff (beide verletzt). - 12. Himelfarb mit Nasenbeinbruch ausgeschieden. - 14. Pfostenschuss Abid.

SCL Tigers - Lugano 2:5(0:2,0:2,2:1)

Ilfis. - 5792 Zuschauer. - SR Kämpfer, Abegglen/Kaderli.

Tore: 4. Romy (Nummelin) 0:1. 17. Nummelin (Romy, Helbling/Ausschluss Zeiter) 0:2. 21. Nodari (Pohl) 0:3. 26. Pohl (Thoresen, Sannitz/Ausschluss Tallarini) 0:4. 41. Setzinger (Kariya, Steiner/Ausschluss Pohl) 1:4. 46. Murphy (Kariya, Steiner/Ausschluss Nodari) 2:4. 60. (59:22) Julien Vauclair (Nummelin) 2:5 (ins leere Tor).

Strafen: 10mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers, 14mal 2 Minuten gegen Lugano.

PostFinance-Topskorer: Sutter; Näser.

SCL Tigers: Schoder; Murphy, Blum; Christian Moser, Gmür; Stettler, Bayer; Tallarini, Fröhlicher; Steiner, Kariya, Bogg; Claudio Moggi, Sutter, Sandro Moggi; Setzinger, Zeiter, Joggi; Bieber, Camenzind, Simon Moser.

Lugano: Aebischer; Nummelin, Helbling; Julien Vauclair, Nodari; Chiesa, Cantoni; Hänni; Näser, Romy, Robitaille; Thoresen, Pohl, Sannitz; Tristan Vauclair, Conne, Paterlini; Kostovic, Conte, Jörg.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Lüthi und Toms, Lugano ohne Hirschi, Lemm (alle verletzt) und Domenichelli (überzähliger Ausländer). - 13. Schoder wehrt Penalty von Robitaille ab. - 36. Lattenschuss Murphy. - 59. Timeout SCL Tigers, von 58:22 bis 59:22 ohne Goalie.

Ambri-Piotta - Fribourg-Gottéron 6:2 (0:0, 1:0, 5:2)

Valascia. - 5780 Zuschauer. - SR Mandioni, Kohler/Müller.

Tore: 30. Sonnenberg (Clarke, Naumenko/Ausschluss Heins) 1:0. 41. (40:51) Westrum (Gautschi, Sonnenberg) 2:0. 46. Westrum (Bianchi, Murovic) 3:0. 49. (48:38) Benjamin Plüss (Chouinard, Heins/Ausschluss Gautschi, Westrum) 3:1. 50. (49:58) Chouinard (Seydoux/Ausschluss Westrum) 3:2. 51. (50:20) Stirnimann (Duca, Celio) 4:2. 53. Walker (Micheli) 5:2. 54. Duca (Stirnimann) 6:2.

Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (Westrum) gegen Ambri, 8mal 2 plus 10 Minuten (Chouinard) gegen Fribourg-Gottéron.

PostFinance-Topskorer: Duca; Geoffrey Vauclair.

Ambri-Piotta: Bäumle; Naumenko, Mattioli; Bundi, Gautschi; Celio, Stephan; Marghitola; Sonnenberg, Westrum, Clarke; Duca, Stirnimann, Demuth; Corsin Camichel, Walker, Micheli; Murovic, Bianchi, Schönenberger; Zanetti.

Fribourg-Gottéron: Caron; Heins, Birbaum; Seydoux, Ngoy; Snell, Reist; Collenberg, Marc Abplanalp; Neuenschwander, Chouinard, Botter; Wirz, Jeannin, Mowers; Geoffrey Vauclair, Bykow, Benjamin Plüss; Lauper, Montandon, Knoepfli.

Bemerkungen: Ambri ohne Sciaroni und Horak (beide verletzt), Grégory Christen und Kutlak (überzählig), Gottéron ohne Sprunger (gesperrt). - 49. Timeout Gottéron.

Zug - Kloten Flyers 2:1 (0:0, 1:0, 1:1)

Herti. - 5005 Zuschauer. - SR Popovic, Wehrli/Wirth.

Tore: 24. Casutt (Bianchi) 1:0. 56. Björn Christen (Diaz) 2:0. 58. Hamr (Du Bois, Rintanen/Ausschluss Di Pietro) 2:1.

Strafen: 9mal 2 Minuten gegen Zug, 5mal 2 Minuten gegen Kloten Flyers.

PostFinance-Topskorer: Duri Camichel; Rothen.

Zug: Weibel; Dupont, Kress; Diaz, Back; Dominic Meier, Maurer; McTavish, Holden, Patrick Fischer; Di Pietro, Duri Camichel, Björn Christen; Fabian Schnyder, Oppliger, Walser; Casutt, Steinmann, Bianchi.

Kloten Flyers: Rüeger; Schulthess, Hamr; Bonnet, von Gunten; Du Bois, Sidler; Welti, Winkler; Wick, Santala, Rintanen; Lindemann, Brown, Jacquemet; Jenni, Liniger, Stancescu; Rothen, Schlagenhauf, Brunner.

Bemerkungen: Zug ohne Harrison und Sutter (beide verletzt), Kloten komplett. - 57. Timeout Kloten, ab 59:21 ohne Torhüter.

Davos - Genève-Servette 4:2 (2:1, 1:0, 1:1)

Vaillant-Arena. - 3956 Zuschauer. - SR Stricker, Bürgi/Marti.

Tore: 5. Rizzi (Taticek, Della Rossa/Ausschluss Kolnik) 1:0. 20. (19:02) Déruns (Vigier/Ausschluss Furrer; Ritchie) 1:1. 20. (19:39) Leblanc (Reto von Arx, Daigle/Ausschluss Ritchie) 2:1. 37. Reto von Arx (Blatter, Lukas Gerber) 3:1. 53. Kolnik (Ritchie/Ausschluss Marha) 3:2. 54. Marha (Sykora, Ambühl) 4:2.

PostFinance-Topskorer: Gianola; Bezina.

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Davos, 8mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.

Davos: Genoni; Gianola, Grossmann; Lukas Gerber, Blatter; Jan von Arx, Della Rossa; Stoop, Furrer; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Sykora, Marha, Ambühl; Guggisberg, Taticek, Dino Wieser; Leblanc, Rizzi, Bürgler.

Genève-Servette: Mona; Bezina, Mercier; Keller, Gobbi; Höhener, Breitbach; Vukovic, Schilt; Salmelainen, Ritchie, Kolnik; Cadieux, Trachsler, Savary; Vigier, Gailland, Déruns; Conz, Augsburger, Rubin.

Bemerkungen: Davos ohne Müller (verletzt), Helfenstein (überzählig), Servette ohne Aubin (verletzt) sowie Fedulow (überzählig). - 27. Timeout Davos. - 47. Pfostenschuss Sykora.

Lakers - ZSC Lions 2:3 (1:1,0:1,1:0) n.P.

Diners Club Arena. - 5815 Zuschauer. - SR Kurmann, Kehrli/Stäheli.

Tore: 2. Roest (Nordgren) 1:0. 8. Gardner (Sejna/Ausschluss Friedli) 1:1. 28. Alston (Monnet, Pittis) 1:2. 44. Nordgren (Roest) 2:2.

Penaltyschiessen: Roest -, Trudel 0:1; Nordgren -, Pittis -; Berglund -, Alston -; Reuille -, Sejna 0:2.

Strafen: 9mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona, 8mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions.

PostFinance-Topskorer: Burkhalter; Seger.

Rapperswil-Jona: Streit; Geyer, Voisard; Lindström, Fischer; Schefer, Guyaz; Berger; Hürlimann, Bütler, Berglund; Nordgren, Roest, Reuille; Raffainer, Burkhalter, Sirén; Friedli, Tschuor, Svensson.

ZSC Lions: Sulander; Seger, Forster; Blindenbacher, Geering; Stoffel, Schnyder; Gardner, Adrian Wichser, Sejna; Alston, Pittis, Trudel; Bühler, Gloor, Bastl; Krutow, Kamber, Monnet; Lukas Grauwiler.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Rizzello (verletzt), ZSC Lions ohne Suchy (überzähliger Ausländer). - 27. Pfostenschuss Sejna. - 65. (64:20) Timeout Rapperswil-Jona.

LIVE-TICKER

60. Schlusspfiff in Bern, der SCB gewinnt verdient mit 5:2. Aufsteiger Biel wurden bereits im ersten Spiel der Saison die Grenzen aufgezeigt.

57. Wieder Strafe für Biel, Tschannen kühlt sich für 2 Minuten ab.

55. Beide Teams wieder komplett. Auch wenn das Spiel noch knapp fünf Minuten dauert, die Partie ist entschieden, der Start in die Saison ist nur dem SCB geglückt.

52. Ein Bieler kommt zurück aufs Eis und mit Abid wandert ein Berner auf die Strafbank.

51. Weitere Strafe gegen Biel, Hill wegen Beinstellens für zwei Minuten draussen.

50. Schon wieder muss Tschantre auf die Strafbank und schwächt sein Team erneut.

49. Tor für Biel! Thomas Nüssli verkürzt mit einem gewaltigen Schuss zum 2:5.

49. Kaum wieder vollzählig, wandert mit Bordeleau wegen Haltens der nächste Berner in die Kühlbox.

46. Rytz für 2 Minuten auf die Bank. Aber mit Tschantre muss im Anschluss auch ein Bieler eine Strafe absitzen, beide Teams nur zu viert.

43. Für die Seeländer gehts im letzten Drittel vor allem um Schadensbegrenzung, ein Kanterniederlage könnte schon früh in der Saison zu Unruhe führen.

41. Anpfiff zum Schlussdrittel.

40. Zweite Drittelspause in Bern. Das Heimteam zeigt sich ziemlich effizient und legt im Mitteldrittel drei Tore vor.

39. Tor für den SCB! 5:1, das ist wohl die Entscheidung, Chatelain kann sich aus kürzester Distanz die Ecke aussuchen.

38. Nüssli vergibt die bisher beste und fast einzige Chance der Bieler im Mitteldrittel.

36. Die Bieler müssen diese zwei Treffer erst verdauen, auch eine Strafe gegen Bern lassen sie ungenützt.

33. Tor für den SCB! Daniel Meier wird von Trevor Meier in der Mitte mustergültig bedient - 4:1.

30. Tor für Bern! Rytz lässt die Bieler Abwehr alt ausssehen und schliesst in die hohe entfernte Ecke zum 3:1 ab.

27. Biel wieder vollständig, aber die Berner erhöhen jetzt den Druck, suchen das dritte Tor und möchten sich gegen den grossen Rivalen keine Blösse geben.

25. Strafe gegen Biel, Kamerzin für 2 Minuten draussen. Bern mit der Paradelinie auf dem Eis, Josi zieht ab, der Puck bleibt aber hängen, Wegmüller muss nicht eingreifen.

22. Bärtschy scheitert zweimal an Wegmüller, der damit Selbstvertrauen tanken kann.

21. Die Spieler sind zurück auf dem Eis, das 2. Drittel beginnt.

20. Das erste Drittel ist vorbei, der SCB führt glücklich aber nicht unverdient mit 2:1, Biel musste Lehrgeld zahlen.

18. Tor für SCB! Simon Gamache holt dem SCB die Führung wieder zurück. Gamache erwischt Wegmüller in der nahen Ecke, wieder sieht der Bieler Goalie nicht glücklich aus.

14. Nächste Strafe für Steinegger, Biel wieder nur zu viert. Eine Knallpetarde wird im Bieler Sektor gezündet, das gibt eine Rechnung.

14. Tor für Biel! Emanuel Peter, von drei Bernern umringt, erwischt Marco Bührer und gleicht für den Aufsteiger verdientermassen aus.

13. Tor für den SCB! Reichert trifft aus spitzem Winkel und erwischt Wegmüller zwischen den Schonern.

13. Steinegger auch noch auf die Bank, damit 5 Berner gegen 3 Bieler für eine knappe halbe Minute.

13. Der SCB wirkt in diesem Drittel leicht nervös, kaum klare Aktionen, die Bieler beissen ganz schön und sind mit Leidenschaft dabei.

11. Bereits die nächste Strafe, Reber wegen Stockschlag für 2 Minuten. Ein Dämpfer für Biel, das soeben so richtig in Schwung gekommen ist.

10. Biel macht richtig Druck aufs Tor von Bührer, aber die SCB-Abwehr hält dicht und ist wieder in Vollbestand.

9. Daniel Meier wegen Hohen Stocks für 2 Minuten raus, damit die Gäste in Überzahl.

8. Der EHC wieder komplett, die erste heisse Phase ist überstanden.

6. Erste Strafe des Spiels. Tuomainen wegen Stockschlag auf die Bank, Überzahl Bern. Es gibt Arbeit für Wegmüller, bleibt auch bei einem Buebetrickli von Bordeleau ruhig und klärt die Aktion.

4. Truttmann mit der ersten Offensivaktion für den ECH Biel, Bührer aber gewohnt sicher im Berner Tor und schnappt sich den Puck.

3. Bern macht von Beginn klar, wer hier der Hausherr ist, die Bieler müssen bereits zum ersten Icing greifen.

1. Das Spiel beginnt, der Puck ist frei. Die Saison eröffnet.

- Der Anpfiff verzögert sich, diverse Ehrungen werden noch vorgenommen.

Start zur Saison 2008/09, Aufsteiger Biel zu Gast beim SC Bern. 20 Minuten Online berichtet live.

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