Gefängnis geräumt: Mel Gibson sorgt wieder einmal für Tumulte
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Gefängnis geräumtMel Gibson sorgt wieder einmal für Tumulte

Geht nicht - gibt's nicht: US-Schauspieler Mel Gibson hat für Dreharbeiten ein mexikanisches Gefängnis räumen lassen - 214 Häftlinge wurden verlegt. Dies sorgt für massive Proteste.

Für Mel Gibson scheint nichts unmöglich: Für einen neuen Film des Schauspielers und Regisseurs wurden aus dem Allende-Gefängnis in der Provinz Veracruz im Osten Mexicos 214 Häftlinge verlegt - zudem sei nicht ausgeschlossen, dass weitere der 900 verbleibenden Gefangenen aufgrund der Dreharbeiten woanders untergebracht würden. Dies führte bei der Bevölkerung allerdings zu massiven Protesten. Vor dem Gefängnis demonstrierten dutzende Familien von Häftlingen gegen die Verlegung. Sie beklagten, dass sie über die Massnahme nicht informiert und von den Behörden belogen worden seien.

Mel Gibson hat schon mit mehreren Kinoprojekte für Furore gesorgt. Kritiker wollten Gibsons Jesus-Film «The Passion of the Christ» im Jahr 2004 gar verbieten lassen.

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