Eurovision Song Contest 2015: Mélanie René muss die Heimreise antreten
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Eurovision Song Contest 2015Mélanie René muss die Heimreise antreten

Die Schweiz scheidet im ESC-Halbfinale in Wien aus. Jubeln dürfen wir trotzdem: Die Baslerin Debrah Scarlett ist für Norwegen weiter.

von
Catharina Steiner
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RAUS: Die Sängerin Mélanie René aus Genf schaffte es nicht ins Finale.

RAUS: Die Sängerin Mélanie René aus Genf schaffte es nicht ins Finale.

Keystone/Georg Hochmuth
WEITER: Die zweite Schweizerin, die für Norwegen antritt: Debrah Scarlett aus Basel zusammen mit Mörland. Sie schaffte es locker ins Finale und gilt als eine der Favoriten.

WEITER: Die zweite Schweizerin, die für Norwegen antritt: Debrah Scarlett aus Basel zusammen mit Mörland. Sie schaffte es locker ins Finale und gilt als eine der Favoriten.

Keystone/Georg Hochmuth
WEITER: Der Song Contest-Teilnehmer für Schweden, Mans Zelmerlöw. Der Schönling darf vor allem auf die Unterstützung von weiblichen Fans hoffen.

WEITER: Der Song Contest-Teilnehmer für Schweden, Mans Zelmerlöw. Der Schönling darf vor allem auf die Unterstützung von weiblichen Fans hoffen.

Keystone/Georg Hochmuth

Mit «Time to Shine» war sie angetreten. Doch für Mélanie René hiess es gestern leider «Time to Say Goodbye». Die Genferin vermochte das europäische Publikum trotz ihres stimmlich souveränen Auftritts und einem ultrasexy Look nicht von ihrer Ballade zu überzeugen. Das Finale wird morgen Abend ohne die 24-Jährige über die Bühne gehen. «Es war ein unglaublich emotionsgeladener Abend. Und natürlich bin ich enttäuscht, dass ich am Samstag nicht dabei sein werde. Aber ich schaue auf eine unglaubliche Zeit zurück, die ich nicht vergessen werde», sagte René direkt nach der Show zu 20 Minuten.

Jubeln durfte dafür eine andere Schweizerin. Die Baslerin Debrah Scarlett war für Norwegen angetreten. Die 21-Jährige, die eigentlich Joanna Deborah Bussinger heisst und deren Mutter aus Norwegen stammt, wurde in Skandinavien durch die Show «The Voice of Norway» bekannt. Ihr Auftritt mit Duettpartner Mørland überzeugte auf ganzer Linie. Nun gilt die Superstimme, deren rote Mähne ihr Markenzeichen ist, mit der modernen Ballade «A Monster Like Me» als eine der Favoritinnen auf den Sieg am Samstag.

Neben Norwegen sicherten sich gestern noch Schweden, Israel, Litauen, Montenegro, Aserbaidschan, Slowenien, Polen, Zypern und Lettland ein Ticket für den Hauptbewerb.

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