Streamingstarts September 2021 - Melissa McCarthy setzt sich für mehr weinende Männer ein
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Streamingstarts September 2021Melissa McCarthy setzt sich für mehr weinende Männer ein

In ihrem neuen Film gehts um Geschlechterrollen und das Zulassen von Trauer, ausserdem startet eine Sci-Fi-Serie mit hohem Budget – hier erwarten dich die aktuellen Streaming-Highlights.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «The Starling».

Netflix

Darum gehts

  • Hier findest du die spannendsten Streamingstarts der Woche.

  • Melissa McCarthy spielt eine Verkäuferin, die versucht, mit dem Verlust ihres Kindes klarzukommen.

  • Bei Apple TV+ gibts eine Sci-Fi-Serie, die den Bogen über einen Zeitraum von 1000 Jahren spannt.

«The Starling»

Nuggis im Supermarkt werfen Lily (Melissa McCarthy) aus der Bahn. Für die Verkäuferin ist nichts mehr, wie es war. Sie hat ihr Baby durch plötzlichen Kindstod verloren.

Der Verlust hat sich zwischen Lily und ihren Ehemann Jack (Chris O’Dowd) gestellt. Jack behauptet, dass es ihm ausgezeichnet gehe. Kurz darauf begibt er sich in psychiatrische Behandlung.

Hast du oder hat jemand, den du kennst, ein Kind verloren?

Hier findest du Hilfe:

Fachstelle Kindsverlust, Beratung während Schwangerschaft, Geburt und erster Lebenszeit

Himmelskind.ch, für Akuthilfe und Trauerbegleitung

SIDS, nach plötzlichem Kindstod

Verein Regenbogen Schweiz, Hilfe für trauernde Familien

Mein-Sternenkind.ch, für betroffene Väter, Familien, Angehörige

Lifewith.ch, für betroffene Geschwister

Appella, Telefon- und Onlineberatung bei früher Fehlgeburt

Pro Pallium, Trauergespräche und Trauertreffen

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen

Muslimische Seelsorge, Tel. 043 205 21 29

Regisseur tauschte die Rollen

Zuhause will Lily durch Gartenarbeit der Trauer ausweichen, bis sie von einem Vogel attackiert wird: Sie kontaktiert den Tierarzt Larry (Kevin Kline), der ursprünglich als Psychiater arbeitete – und lernt dort mehr über sich als über den Vogel.

Regisseur Theodore Melfi hat die Rollen aus dem Skript getauscht, ursprünglich hätte Jack zu Hause bleiben und Lily sich in Therapie begeben sollen. «Es fühlte sich wie ein Klischee und nicht authentisch an, dass der Mann stark bleibt», sagt Melfi im Interview mit «Variety».

Trauerst du oder trauert jemand, den du kennst?

Hier findest du Hilfe:

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen

Muslimische Seelsorge, Tel. 043 205 21 29

Lifewith.ch, für betroffene Geschwister

Verein Regenbogen Schweiz, Hilfe für trauernde Familien

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen

Männer und Tränen

McCarthy sieht darin auch eine Kritik an veralteten Geschlechterrollen: «Als Mann muss es tough sein, weil einem gesagt wird, man dürfe keine Emotionen zeigen und nicht weinen. Das ist lächerlich», pflichtet sie Melfi bei. «Diese Standards müssten nicht so sein.»

McCarthy hofft, dass der Film dem Publikum einen Denkanstoss liefert. «Schliesslich brauchen alle jemanden, mit dem wir reden können», sagt McCarthy, denn es gehöre zum Leben als erwachsene Person dazu, schwach als auch stark zu sein.

«The Starling» gibts ab dem 24. September auf Netflix.

«Foundation»

Bei Apple TV+ gibts Isaac Asimovs Sci-Fi-Romantrilogie als Serie: «Foundation» spielt weit in der Zukunft, Menschen leben auf verschiedenen Planeten, regiert wird das Ganze vom Galactic Empire.

Jedoch nicht mehr lange, wenn es nach Hari Seldon (Jared Harris) geht: Der Psychohistoriker hat berechnet, dass das Ende des Imperiums kurz bevorsteht.

Ein einziger Satz als Pitch

David S. Goyer, der als Creator der Serie aufgeführt wird, verrät beim «Hollywood Reporter», dass er Apple mit nur einem Satz von der Serie überzeugen konnte: «Es geht um ein 1000 Jahre andauerndes Schachspiel zwischen Hari Seldon und dem Empire – und alle Figuren zwischen ihnen sind Bauern, doch einige der Bauern werden über den Verlauf dieser Geschichte zu Königinnen und Königen.»

Wie überzeugt Apple vom Projekt ist, zeigt sich auch im Budget: «Wenn man zwei Episoden zusammennimmt, ist das Budget grösser als bei manchen der Filme, die ich gedreht habe», so Goyer.

«Foundation» gibts ab dem 24. September auf Apple TV+.

Der Trailer zu «Foundation».

Apple TV+

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