Solothurn : Menschenauflauf beim Aaremürli – Polizei muss einschreiten
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Solothurn Menschenauflauf beim Aaremürli – Polizei muss einschreiten

Am Landhausquai in Solothurn führte das prächtige Wetter am Wochenende zu grösseren Menschenansammlungen. Die Polizei intervenierte – und sprach auch Bussen aus.

Die frühlingshaften Temperaturen lockten die Menschen am Wochenende in Scharen nach draussen. In Solothurn kam es am Landhausquai zu spontanen Ansammlungen, wie ein Video auf Social Media zeigt. Obschon dort eigentlich eine Maskenpflicht gilt, sind kaum bedeckte Nasen und Münder zu sehen. Mehrere Polizisten versuchten, die Leute zur Räson zu bringen.

«Wir suchten primär den Dialog mit den Leuten», erklärt Walter Lüdi, Kommandant der Stadtpolizei Solothurn, auf Anfrage. Dies habe bereits zu einer ersten Entspannung geführt. Später am Samstag sei jedoch eine erneute Intervention vonnöten gewesen, da sich nicht alle vom Aaremürli entfernt hätten. Während sich die Mehrheit nach dieser zweiten Ermahnung einsichtig gezeigt habe, habe man in Einzelfällen Bussen aussprechen müssen, so Lüdi.

Bereits mehrfach kam es während der Corona-Krise beim Landhausquai zu Menschenaufläufen. Gerade bei Sonnenschein lade der Ort zum Verweilen und Flanieren ein, sagt Lüdi. Gleichzeitig sei der Weg zwischen Aare und Häuserfront schmal und verunmögliche es, dass bei Ansammlungen die Abstände eingehalten werden könnten.

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(sul)

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