Menschenfresser Meiwes schuldfähig
Aktualisiert

Menschenfresser Meiwes schuldfähig

Der sexualwissenschaftliche Gerichtsgutachter Klaus Beier hat dem «Kannibalen von Rotenburg» auch im laufenden zweiten Mordprozess eine uneingeschränkte Schuldfähigkeit bescheinigt.

Der Berliner Professor diagnostizierte gestern vor dem Frankfurter Landgericht beim Angeklagten Armin Meiwes eine schwere seelische Abartigkeit mit Krankheitswert. Trotz dessen fetischistischer Neigung zu Männerfleisch sehe er aber keine Persönlichkeitsstörung, erklärte Beier.

Die kannibalistischen Fantasien seien bei Meiwes im Kindesalter entstanden – möglicherweise im Zusammenhang mit dem Anschauen einer TV-Verfilmung ei-

ner Robinson-Crusoe-Geschichte im Jahr 1972.

Im März 2001 entmannte Meiwes den Ingenieur Bernd B., erstach sein Opfer und ass Teile von dessen Körper nach und nach auf.

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