Aktualisiert 14.06.2004 13:17

Menschenschädel in Postsendung entdeckt

Peruanische Zollbeamte haben in einer Postsendung fünf 2.700 Jahre alte Menschenschädel entdeckt.

Es handele sich um mumifizierte Köpfe aus einer alten Hochkultur, die verbotenerweise in die USA verschickt werden sollten, teilte das nationale Zollamt am Freitag mit. Die Köpfe seien auf fünf kleine Päckchen verteilt gewesen, auf die die Beamten wegen ihres Gestanks aufmerksam geworden seien. In den Paketen hätten sich gefälschte Dokumente einer erfundenen Behörde gefunden, denen zufolge die Schädel für eine Ausstellung verliehen werden sollten.

Eine Untersuchung des Nationalen Kulturinstituts ergab, dass die Mumien aus der Kultur der Paracas stammten. Von dieser auf der gleichnamigen peruanischen Halbinsel entstandenen Zivilisation sind unterirische Grabkammern erhalten, in denen mit kostbaren Textilien umwickelte Mumienbündel gefunden wurden. (dapd)

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