Hamilton auf der Pole: Mercedes im Qualifying besser als alle anderen
Aktualisiert

Hamilton auf der PoleMercedes im Qualifying besser als alle anderen

Lewis Hamilton sichert sich die Pole-Position für den GP von Frankreich. Leclerc im Sauber überzeugt ebenfalls.

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Lächelt über seine 75. Pole-Position: Lewis Hamilton war im Qualifying zum GP von Frankreich der Schnellste.

Lächelt über seine 75. Pole-Position: Lewis Hamilton war im Qualifying zum GP von Frankreich der Schnellste.

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Von der zweiten Position startet Valtteri Bottas, ebenfalls im Mercedes unterwegs.

Von der zweiten Position startet Valtteri Bottas, ebenfalls im Mercedes unterwegs.

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Einen guten Startplatz verdient sich auch Charles Leclerc im Sauber: Rang 8 für den Monegassen im Qualifying.

Einen guten Startplatz verdient sich auch Charles Leclerc im Sauber: Rang 8 für den Monegassen im Qualifying.

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Hamilton behielt im Qualifying im teaminternen Duell mit Bottas mit 11 Hundertsteln Vorsprung die Oberhand. Der Weltmeister wird am Sonntag zum dritten Mal in dieser Saison ganz vorne in der Startaufstellung stehen. Insgesamt sicherte er sich zum 75. Mal in der Formel 1 den besten Startplatz.

Hamilton und Bottas steht in Le Castellet wie den Fahrern der Kundenteams von Mercedes, Force India und Williams, die erste Ausbaustufe des Antriebsstrangs zur Verfügung. Dass das überarbeitete Aggregat zusätzliche Vorteile bringt, hatte Hamilton schon am Freitag mit seinen zwei Trainingsbestzeiten angedeutet.

Leader Vettel aus Reihe 2

WM-Leader Sebastian Vettel, der die Gesamtwertung mit einem Punkt Vorsprung vor Hamilton anführt, wird im Ferrari zusammen mit Max Verstappen im Red Bull in der zweiten Reihe stehen.

Das Team Alfa Romeo Sauber unterstrich seine Fortschritte ein weiteres Mal. Charles Leclerc schaffte an seinem achten Grand-Prix-Wochenende erstmals den Sprung ins Finale der besten zehn. Der Monegasse seinerseits, der auf Startplatz 8 stehen wird, machte damit erneut Werbung in eigener Sache.

Leclerc bald zu Ferrari?

Die Verantwortlichen von Ferrari sollen Überlegungen angestellt haben, Leclerc schon auf die kommende Saison hin als Nachfolger von Kimi Räikkönen als Stammfahrer einzusetzen.

Marcus Ericsson überstand ebenfalls den ersten Teil des Qualifyings, war am Ende aber dennoch der grosse Verlierer. Im Vergleich zu Leclerc musste er sich gleich um acht Zehntel geschlagen geben. Der Schwede, der am Sonntag von Position 15 losfahren wird, rückte nach seinem Unfall im ersten Training am Freitag mit einem neuen Chassis aus. Die Schäden am Auto, das nach dem Einschlag in die Streckenbegrenzung im Heck Feuer gefangen hatte, waren zu gross für eine Reparatur.

Le Castellet. Grand Prix von Frankreich. Startaufstellung: 1 Lewis Hamilton (GBR), Mercedes, 1:30,029 (233,604 km/h). 2 Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, 0,118 zurück. 3 Sebastian Vettel (GER), Ferrari, 0,371. 4 Max Verstappen (NED), Red Bull-Renault, 0,676. 5 Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull-Renault, 0,866. 6 Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari, 1,028. 7 Carlos Sainz (ESP), Renault, 2,097. 8 Charles Leclerc (MON), Alfa Romeo Sauber, 2,606. 9 Kevin Magnussen (DEN), Haas-Ferrari. 2,901. 10 Roman Grosjean (FRA/SUI), Haas-Ferrari (ohne Zeit). - Nach dem zweiten Teil des Qualifyings ausgeschieden: 11 Esteban Ocon (FRA), Force India-Mercedes. 12 Nico Hülkenberg (GER), Renault. 13 Sergio Perez (MEX), Force India-Mercedes. 14 Pierre Gasly (FRA), Toro Rosso-Honda. 15 Marcus Ericsson (SWE), Alfa Romeo Sauber. - Nach dem ersten Teil des Qualifyings ausgeschieden: 16 Fernando Alonso (ESP), McLaren-Renault. 17 Stoffel Vandoorne (BEL), McLaren-Renault. 18 Sergej Sirotkin (RUS), Williams-Mercedes. 19 Lance Stroll (CAN), Williams-Mercedes. 20* Brendon Hartley (NZL), Toro Rosso-Honda. - 20 Fahrer im Qualifying. - * Rückversetzung (Motorwechsel). - Tagesbestzeit: Hamilton im dritten Teil.

(SDA)

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