Aktualisiert 31.03.2007 09:41

Merkel bricht zu Nahost-Reise auf

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Monaten ist Bundeskanzlerin Angela Merkel in den Nahen Osten geflogen.

Stationen der dreitägigen Reise sind Jordanien, Israel, die palästinensischen Gebiete und der Libanon. Als EU-Ratspräsidentin hat sich Merkel die Aufgabe gestellt, dem Nahost-Friedensprozess neue Impulse zu geben. Ihr Besuch bettet sich ein in die jüngste Reisediplomatie von US-Aussenministerin Condoleezza Rice und UN-Generalsekretär Ban Ki Moon.

In der jordanischen Hafenstadt Akaba stand zunächst ein Gespräch mit König Abdullah II. auf dem Programm. Am Samstagabend war ein erstes Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert in Jerusalem geplant. Am Sonntag erhält die Bundeskanzlerin die Ehrendoktorwürde der Hebräischen Universität. Ausserdem will sie in der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem einen Kranz niederlegen. Nach einer Unterredung mit dem palästinensischen Präsidenten Abbas in Ramallah sind in Israel noch ein Treffen mit Oppositionsführer Benjamin Netanjahu sowie eine erneute Zusammenkunft mit Olmert vorgesehen.

Am Montag fliegt Merkel weiter in die libanesische Hauptstadt Beirut, wo sie dem innenpolitisch bedrängten Ministerpräsidenten Fuad Siniora den Rücken stärken will. Zum Abschluss ihrer Reise besucht sie im Hafen von Beirut die deutsche Fregatte «Brandenburg». (dapd)

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