Messeplatz ab 2012 mit doppelstöckiger Glasbrücke
Aktualisiert

Messeplatz ab 2012 mit doppelstöckiger Glasbrücke

Das Messegelände soll bis ins Jahr für insgesamt 350 Millionen Franken modernisiert werden. Während dem Umbau kann der gesamte Messebetrieb aufrecht erhalten werden.

«Hauptauslöser für den Umbau ist, dass die Halle 6 mit ihren rund 26000 Quadratmetern spätestens ab 2012 nicht mehr zur Verfügung steht», erklärt der Verwaltungspräsident der Messe Schweiz, Robert A. Jeker. Hinzu kämen die ungenügenden sicherheitstechnischen Anforderungen der Halle 3. Das Projekt des Architekturbüros Herzog und de Meuron erfülle sämtliche Anforderungen wie Kompaktheit des Geländes, Verbindungen über den Messeplatz und mehr Ausstellungsfläche.

«Die Halle 1 wird mit einer Glasüberbauung mit der gegenüberliegenden Seite verbunden», erklärt Architekt Pierre de Meuron. Unter der Glaspasserelle soll eine öffentlich zugängliche City-Lounge zur «Herzkammer des Kleinbasels» werden. Mehrstöckige Gebäude würden zudem mehr Ausstellungsflächen ermöglichen. Baustart des 350 Millionen-Franken-Projekts ist für 2008 geplant. Die Messe Schweiz übernimmt 200 Millionen Franken, der Rest wird von den beiden Kantonen bezahlt.

Denise Dollinger

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