Fünf Verletzte: Messerstecherei in der Notfallstation

Aktualisiert

Fünf VerletzteMesserstecherei in der Notfallstation

Eine tätliche Auseinandersetzung in der Notfallstation des Freiburger Kantonsspitals hat drei Verletzte gefordert. Eine weitere Messerattacke in Bulle hat zwei Verletzte gefordert.

Die beiden mutmasslichen Täter wurden vorübergehend festgenommen, wie die Freiburger Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte. Zu der tätlichen Auseinandersetzung im Kantonsspital war es bereits am Mittwoch vergangener Woche gekommen. Laut einer Polizeimitteilung vom Donnerstag war es an jenem Nachmittag zunächst im Schönbergquartier zu einem handfesten Streit zwischen zwei Frauen vor einem Lebensmittelgeschäft gekommen. Eine 63-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt ins Spital gebracht. Die andere Frau hatte den Tatort beim Eintreffen der Polizei bereits verlassen. Im Zusammenhang mit dieser Auseinandersetzung kam es dann zwei Stunden später, am frühen Abend, in der Notfallstation des Freiburger Kantonsspitals zu einer Messerstecherei zwischen mehreren Menschen. Dabei wurden drei Personen vermutlich durch einen kleinen Hammer oder durch ein Messer verletzt. Die beiden mutmasslichen Täter, zwei Brüder im Alter von 41 und 43 Jahren aus der Türkei, wurden festgenommen. Sie wurden am (gestrigen) Mittwochabend wieder provisorisch auf freien Fuss gesetzt. Sie werden sich wegen Körperverletzung und Angriffs vor Gericht verantworten müssen.

Messerstecherei in Bulle

Zu einer weiteren Messerstecherei kam es am vergangenen Dienstagabend in Bulle. Drei Minderjährige im Alter von 12 bis 15 Jahren sowie ein 21-jähriger Mann hatten in einem Restaurant eine handfeste Auseinandersetzung. Zwei von ihnen wurden durch ein Messer leicht verletzt ins Spital gebracht. Die Polizei nahm alle vier Beteiligten in Gewahrsam. Laut der Polizeimitteilung vom Donnerstag war das Motiv eine Auseinandersetzung zwischen Angehörigen zweier Familien. (dapd)

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