Falschinformationen: Meta verbannt bekannte Impfgegner-Gruppe von Robert F. Kennedy Jr.

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FalschinformationenMeta verbannt bekannte Impfgegner-Gruppe von Robert F. Kennedy Jr.

Der Sprecher von Meta erklärte am Donnerstag (Ortszeit), dass die Konten der Organisation Children’s Health Defense (CHD) auf den Plattformen Facebook und Instagram gesperrt worden seien.

Robert F. Kennedy Jr. bei einer Demonstration der Children’s Health Defense (CHD) in den USA. (Archivbild)

Robert F. Kennedy Jr. bei einer Demonstration der Children’s Health Defense (CHD) in den USA. (Archivbild)

imago images/MediaPunch

Darum gehts

  • Der Facebook-Konzern Meta hat die Organisation Children’s Health Defense (CHD) gesperrt. 

  • Robert F. Kennedy Jr., der Gründer der Gruppe, spricht von Einschränkung der Meinungsfreiheit.

Die Facebook-Mutter Meta hat eine bekannte Gruppe von US-Impfgegnern von ihren Netzwerken verbannt. Meta-Sprecher Aaron Simpson erklärte am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, die Konten der von dem prominenten Impfgegner Robert F. Kennedy Jr. gegründeten Organisation Children’s Health Defense (CHD) auf den Plattformen Facebook und Instagram seien gesperrt worden. Grund seien Verstösse gegen die Regeln der Netzwerke zur Verbreitung von Falschinformationen.

Robert F. Kennedy Jr. – Neffe des 1963 ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy und Sohn des fünf Jahre später ermordeten Senators Robert F. Kennedy – warf dem Onlineriesen vor, die Meinungsfreiheit einzuschränken. «Facebook handelt hier als Vertreter des Kreuzzugs der Regierung, alle Kritik an drakonischer Regierungspolitik verstummen zu lassen.»

Gruppe äusserte sich kritisch zu Corona-Impfungen

Die Impfgegner-Gruppe, die sich unter anderem kritisch zu Corona-Impfungen geäussert hat, erklärte, Hunderttausende Menschen seien ihr in den Onlinenetzwerken gefolgt. Die Verbannung sei eine Überraschung gewesen.

Die Gruppe, deren Name auf Deutsch übersetzt Verteidigung der Gesundheit von Kindern bedeutet, veröffentlichte ausserdem Screenshots von ihren Konten. Darin heisst es, die Accounts seien wegen Verstössen der Meta-Regeln zu Falschinformationen, die zu Schäden in der realen Welt führen könnten, gesperrt worden.

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Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

(AFP/sys)

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