Metaplace: Jedem seine virtuelle Welt
Aktualisiert

Metaplace: Jedem seine virtuelle Welt

Metaplace will die virtuellen Räume im Web revolutionieren: Jeder User soll sich seine begehbare Welt schaffen können.

«Wir wollen die virtuellen Welten demokratisieren», sagt Metaplace-Vater Raph Koster gegenüber «BBC News». Der bekannte Game-Designer gründete 2006 das Unternehmen Areae, das Metaplace betreibt. Metaplace soll es jedermann ermöglichen, innert weniger Minuten eine eigene virtuelle Welt aufzubauen. So sollen auch User ohne Programmierkenntnisse mittels Baukastensystem ihre eigenen Treffpunkte für den Chat mit Freunden, Online-Games oder virtuelle Ausstellungsräume, Einkaufsläden und Klassenzimmer kreieren.

Damit will Koster die Vorherrschaft virtueller Welten wie Second Life und von Online-Spielen wie «World of Warcraft» brechen. Denn im Gegensatz zu diesen benötigt Metaplace keine spezielle Software, ist vollkommen kos-tenlos, und die verschiedenen Welten können untereinander verbunden und in Websites oder Blogs eingebettet werden. «Stellen Sie sich die Welten als Websites und die Objekte als Links vor», erklärt Koster.

Jetzt ist die geschlossene Testversion online – User können einen Tester-Zugang beantragen. Anfang 2008 soll Metaplace dann öffentlich werden.

Quelle: YouTube

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