Nach 150 Jahren: Mexikanische «Affenfrau» findet ewige Ruhe
Aktualisiert

Nach 150 JahrenMexikanische «Affenfrau» findet ewige Ruhe

Der Leichnam der «Affenfrau» Julia Pastrana ist von Norwegen nach Mexiko gebracht worden. Dort wurde sie nach 150 Jahren endlich beerdigt. Sie hatte eine lange Reise hinter sich.

Nach mehr als 150 Jahren ist eine mexikanische Indianerin, die damals in den USA und in Europa als Schauobjekt vorgeführt wurde, in ihrer Heimat beigesetzt worden. Durch eine seltene genetische Veränderung waren der Körper und das Gesicht der Frau dicht behaart, weshalb sie als «Affenfrau» bezeichnet wurde.

Julia Pastrana war 20, als sie 1854 vom US-Schausteller Theodore Lent zunächst in die USA und später nach Europa gebracht wurde. Sie starb 1860 bei der Geburt eines Kindes, ihr Körper kam dann in die Universität von Oslo. Auf Bitten der mexikanischen Regierung wurde ihr Leichnam nun zurück nach Mexiko gebracht und dort am Dienstag im Staat Sinaloa beigesetzt. (sda)

Deine Meinung