14 Monate nach Ausbruch: Mexiko hebt Schweinegrippe- Alarm auf
Aktualisiert

14 Monate nach AusbruchMexiko hebt Schweinegrippe- Alarm auf

In Mexiko starben bis heute 1251 Menschen an der Schweinegrippe. Jetzt scheint die Epidemie endgültig definitiv vorbei zu sein.

14 Monate nach dem Ausbruch der Schweinegrippe in Mexiko hat das Land den H1N1-Alarm aufgehoben. Die Ausbreitung des Grippevirus H1N1 habe im April und Mai in Mexiko unter zehn Prozent gelegen.

Dies erklärte Gesundheitsminister José Angel Córdova am Dienstag (Ortszeit) in Mexiko-Stadt zur Begründung. Der derzeit am weitesten verbreitete Virus in Mexiko sei H3N2, eine weniger gefährliche saisonale Grippe.

Mexiko hatte den Schweinegrippen-Alarm im April 2009 ausgerufen, nachdem dort die weltweit ersten Fälle der H1N1-Epidemie festgestellt worden waren. Bislang starben 1251 Menschen in Mexiko an dem Virus.

Die Behörden ergriffen wegen der Epidemie drastische Massnahmen: Schulen und Universitäten, aber auch Restaurants, Theater, Kinos und Touristenattraktionen blieben eine Zeit lang geschlossen.

Zwei Monate nach Mexiko rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen weltweiten Schweinegrippen-Alarm aus. Anfang Juni dieses Jahres beschloss sie, den Alarm aufrechtzuerhalten.

Der Virus sei zwar derzeit kaum aktiv, werde aber sicher der vorherrschende Virus in der kommenden Wintersaison sein, hiess es zur Begründung. Seit dem Ausbruch der Epidemie starben weltweit etwa 18'000 Menschen an der Schweinegrippe, das sind weitaus weniger als bei einer normalen saisonalen Grippeepidemie.

(sda)

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