Cancún, Tulum – Mexiko sichert Touristenorte mit dem Militär ab
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Cancún, TulumMexiko sichert Touristenorte mit dem Militär ab

Ein eigens eingesetztes Bataillon soll dafür sorgen, dass sich die Gewalt des Drogenkrieges nicht auf das lukrative Tourismusgeschäft auswirkt.

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Mexiko sorgt sich um seine bei Ausländerinnen und Ausländern beliebten Feriendestinationen. Erst Ende Oktober wurden im Ferienort Tulum zwei ausländische Touristinnen getötet.

Mexiko sorgt sich um seine bei Ausländerinnen und Ausländern beliebten Feriendestinationen. Erst Ende Oktober wurden im Ferienort Tulum zwei ausländische Touristinnen getötet.

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Ein gesondertes Touristen-Bataillon soll nun dafür sorgen, dass sich die Gäste sorgenfrei vergnügen können.

Ein gesondertes Touristen-Bataillon soll nun dafür sorgen, dass sich die Gäste sorgenfrei vergnügen können.

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8,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes Mexikos stammen aus dem Tourismus.

8,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes Mexikos stammen aus dem Tourismus.

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Darum gehts

  • In Mexiko produzieren die Exzesse des organisierten Verbrechens weiterhin viele Opfer.

  • Auch in Destinationen, die bei internationalen Touristen beliebt sind, kommt es zu Gewalt.

  • Aus diesem Grund will die Regierung durchgreifen und diese mit einer Sondereinheit des Militärs schützen.

Zum Schutz von Touristen vor dem organisierten Verbrechen will Mexiko an seinen beliebten Karibik-Stränden in Cancún und Tulum eine Schutztruppe von 1500 Nationalgardisten einsetzen. Das «Touristen-Bataillon» soll bereits am 1. Dezember an der Riviera Maya seinen Dienst aufnehmen, wie Verteidigungsminister Luis Cresencio Sandoval am Mittwoch sagte. Zuletzt hatten Vorfälle mit tödlichem Ausgang den Fokus auf die organisierte Kriminalität in der Touristenregion gelenkt.

Tourismus macht 8,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus

Ende Oktober starben zwei junge Touristinnen aus Deutschland und Indien als zufällige Opfer bei einer Schiesserei in Tulum. Im November wurden bei einer Schiesserei in Puerto Morelos in der Nähe von Cancún zwei mutmassliche Drogendealer getötet. Die Schüsse lösten in einem Hotel voller Touristen Panik aus.

«Das darf sich nicht wiederholen», sagte Präsident Andrés Manuel López Obrador auf einer Pressekonferenz und fügte hinzu, dass das Bataillon «die Sicherheit verstärken» werde. Die Behörden planen, ähnliche Truppen auch in anderen touristischen Zentren einzuführen.

Die Riviera Maya und die Halbinsel Yucatán sind die wichtigsten Tourismusgebiete Mexikos, dem siebtmeistbesuchten Land der Welt. Der Tourismus macht 8,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes des Landes aus.

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(DPA/pme)

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