«Es gab keine grossen Hoffnungen»: Mia Madisson spricht über ihre Schwangerschaft
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«Es gab keine grossen Hoffnungen»Mia Madisson spricht über ihre Schwangerschaft

Sie hat emotionale Wochen hinter sich. Reality-TV-Star Mia Madisson gibt erstmals ein Baby-Update. Und sagt, warum sie ihren grössten Wunsch vorübergehend auf Eis legen musste.

von
kfi
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Die vergangenen Wochen haben Mia Madisson zugesetzt: «Ich war depressiv und ging kaum noch aus dem Haus», sagt die einstige «Bachelor»- und «Paradise Hotel»-Teilnehmerin.

Die vergangenen Wochen haben Mia Madisson zugesetzt: «Ich war depressiv und ging kaum noch aus dem Haus», sagt die einstige «Bachelor»- und «Paradise Hotel»-Teilnehmerin.

Instagram/shhhmadisson
Im Dezember hatte die Zürcherin, die noch nie einen Hehl aus ihrem Kinderwunsch machte, offenbart: «Ich bin vielleicht schwanger.» Und dafür viele böse Kommentare auf Instagram bekommen.

Im Dezember hatte die Zürcherin, die noch nie einen Hehl aus ihrem Kinderwunsch machte, offenbart: «Ich bin vielleicht schwanger.» Und dafür viele böse Kommentare auf Instagram bekommen.

Instagram/shhhmadisson
Mia zeigte ihren positiven Schwangerschaftstest. Noch befand sie sich aber in einem früheren Stadium und erklärte: «Die erhöhten Werte könnten auch von den Hormonspritzen kommen.»

Mia zeigte ihren positiven Schwangerschaftstest. Noch befand sie sich aber in einem früheren Stadium und erklärte: «Die erhöhten Werte könnten auch von den Hormonspritzen kommen.»

Anfang Dezember meldete sich Mia Madisson (23) mit einer überraschenden Aussage zu Wort: Sie sei «vielleicht schwanger», sagte die Ex-«Bachelor»-Kandidatin zu 20 Minuten und zeigte ihren positiven Schwangerschaftstest. Noch befand sie sich in einem frühen Stadium. Und: «Die erhöhten Werte könnten auch von den Hormonspritzen kommen», sagte sie.

Dass sich Mia sehnlichst ein Kind wünscht, ist kein Geheimnis. Auch, dass es für sie schwer ist, wieder schwanger zu werden. 2017 erlitt die Zürcherin eine Fehlgeburt im fünften Monat und musste lange im Spital bleiben. Der Verlust hatte sie schwer getroffen, das sagte sie schon während der «Bachelor»-Staffel.

«Ging kaum noch aus dem Haus»

Nach ihrer öffentlichen Schwangerschaftsbekanntgabe im Dezember hüllte sie sich aber in Schweigen. Auch, als sie wieder mit ihrem Model-Freund Stephan (20) zusammenkam, ihn erstmals präsentierte – und sich kurz darauf wieder von ihm trennte. Über ihre mögliche Mutterschaft wollte sie nicht mehr sprechen. Denn: «Egal, was der Stand ist. Die Kommentare im Netz würde ich zurzeit einfach nicht ertragen», erklärte sie.

Der Netz-Hate hatte der Influencerin zugesetzt. Wie sehr, verrät sie jetzt im Gespräch mit 20 Minuten. «Normalerweise lässt mich das kalt», sagt Mia. «Aber die letzten Wochen kannte ich mich selbst nicht mehr. Mir ging es sehr schlecht, ich war depressiv und ging kaum noch aus dem Haus.» Auslöser war eine unerwartete Diagnose ihrer Frauenärztin.

Eine gute und eine schlechte Nachricht

«Bei einem Kontrolltermin hatte sie zwei Nachrichten für mich», erzählt Mia. «Die Gute: Ich bin schwanger. Die schlechte: Ich habe Diabetes Typ 2.» Weil die Krankheit vor ihrer Schwangerschaft unentdeckt blieb, hatte Mia sie bislang nicht behandelt – ein Risiko für Mutter und Kind.

«Das ist Gift für ein Baby», beschreibt es Mia. Zumal ihre Fehlbildung der Gebärmutter die Chancen für eine Fehlgeburt sowieso schon erhöhte. «Die Ärztin meinte, ich solle mir keine grossen Hoffnungen machen.»

Sie fällte eine Entscheidung

Es folgte ein emotionales Hin und Her. Würde sie das gesundheitliche Risiko eingehen? Oder die Schwangerschaft abbrechen? «Ich wollte das Baby behalten. So sehr», schildert Mia.

Vor rund eineinhalb Wochen entschied sie sich dann doch dagegen. Sie resümiert: «Gesundheitlich gesehen war das sicher der richtige Entscheid. Ich sollte mich jetzt erst einmal um meinen Zuckerwert kümmern. Aber von Herzen ... Ich weiss es nicht.»

«Wir sind zu jung»

Während sie mit dem Entscheid haderte, stand für ihren Ex-Freund und Kindsvater fest: «Wir sind zu jung für ein Kind.» Stephan, der in Strassburg lebt, will sich lieber um seine Model- und Reality-TV-Karriere konzentrieren als auf ein Baby. «Ich wäre sowieso fast nie da, weil ich viel reise.»

Darüber, warum es trotzdem zu einer Schwangerschaft kam, existieren unterschiedliche Versionen. Stephan sagt: «Von ihrem Kinderwunsch wusste ich nichts. Und sie meinte, sie könne nicht schwanger werden wegen ihres Problems.» Mia sagt: «Natürlich wusste er von meinem Wunsch, das Thema war präsent in unserer Beziehung. Und ich habe nie gesagt, dass eine Schwangerschaft unmöglich sei, nur schwierig.»

Auch was ihr aktuelles Verhältnis angeht, gibt es Widersprüchlichkeiten. Sie sei sehr enttäuscht von ihm, sagt Mia. Für ihn sei die Sache ein für allemal abgeschlossen, betont Stephan. Und trotzdem: In regem Kontakt stehen die zwei nach wie vor. Das bestätigen sie unisono. Mias Leben abseits der Kamera bleibt turbulent – vielleicht noch turbulenter als im Reality-TV.

Liebesinterview Mia

Er heisst Stephan, ist 20 Jahre alt, Model und der neue Mann an Mia Madissons Seite.
(Video: P. Stirnemann)

Im Dezember zeigte sich Mia erstmals mit ihrem Freund. Inzwischen sind die beiden getrennt. (Video: 20 Minuten)

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