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Markus KrampeMichael Wendlers Manager macht Schluss mit ihm

«Ich habe so viele brisante Dinge herausgefunden, die ich nicht nur als Manager, sondern auch als Freund nicht mehr vertreten kann», erklärt Wendlers (Ex-)Manager auf Instagram.

von
Schimun Krausz

Auf Instagram erklärt Markus Krampe, dass er Michael Wendler ab sofort nicht mehr managt.

Instagram krampe.markus/Invideo/Schimun Krausz

Darum gehts

  • Michael Wendlers Manager Markus Krampe erklärt auf Instagram seinen Rücktritt.

  • «Ich habe so viele brisante Dinge herausgefunden, die ich nicht mehr vertreten kann», sagt er.

  • In einem Interview fügt er an: «Meine Geduld ist endlich. Ich musste jetzt handeln.»

Seit Michael Wendler (48) sich Anfang Oktober öffentlich als Corona-Verschwörungstheoretiker geoutet hat, vergeht keine Woche ohne kleinere oder grössere Skandalgeschichte um den gefallenen Schlagersänger.

Er stieg bei «Deutschland sucht den Superstar» als Juror aus, seine TV-Hochzeit wurde abgesagt, so ziemlich jedes seiner Familienmitglieder wettert gegen ihn, er hat Werbe-Deals verloren und seine Frau Laura Müller (20) ebenfalls, was ihn wiederum auf die Palme brachte, er soll – angeblich auch wegen seiner Schulden – aus Deutschland in seine Wahlheimat Florida geflüchtet sein und habe in der Vergangenheit einen Fan geschwängert und zur Abtreibung gezwungen.

Und nun lässt ihn auch sein Manager Markus Krampe fallen, wie dieser am Sonntag auf Instagram erklärt: Eine Künstler-Manager-Beziehung lebe vom Vertrauen – dieses sei von seiner Seite aus «leider nicht mehr gegeben». «Ich werde das Management von Michael Wendler aufgeben und bin ab sofort nicht mehr für ihn zuständig.» Seine ganze Erklärung siehst und hörst du oben im Video.

Nach den Aussagen Wendlers distanzierte sich Krampe öffentlich von diesen:

Sein Manager empfahl dem Wendler Schweigen

Vor etwas mehr als einem Jahr hatte Krampe das Management von Wendler übernommen – offensichtlich erfolgreich, schliesslich macht der Entertainer erst seit Anfang Jahr wieder wirklich von sich reden. Ob die öffentlich ausgetragene Fehde mit Comedian Oliver Pocher (42) auf die Kappe von Krampe und dessen Team geht, sei dahingestellt – funktioniert hat sie jedenfalls.

Die Corona-Verschwörungstheorien hingegen waren gemäss Krampe alleine Wendlers Idee. Angesprochen auf seinen neusten Insta-Story-Post sagt er dann auch zu Bild.de (kostenpflichtiger Artikel): «Meine Geduld ist endlich. Ich musste jetzt handeln.» Er habe seinen Schützling «von einer kompletten Sendepause in der Öffentlichkeit überzeugen wollen – alles andere macht keinen Sinn». Aber Wendler habe das nicht wollen und stattdessen seinen Telegram-Channel wieder geöffnet.

Er habe «gravierende» Dinge herausgefunden

«Es wurde immer schlimmer», so Krampe weiter, «er hat sogar alle anderen Künstler angegriffen und behauptet, die Spitäler seien leer. Das hat bei mir das Fass zum Überlaufen gebracht. Ausserdem habe ich noch andere Dinge entdeckt, die ich nicht vertreten kann.» Diese spricht er auch in seiner Instagram-Story an.

Aber weder dort noch gegenüber Bild.de geht er ins Detail und begründet dies so: «Ich will nach einer Trennung nicht mit Dreck schmeissen, deshalb benenne ich diese nicht konkret. Aber sie sind gravierend.» Gemessen an der Tatsache, dass im letzten Monat alles Mögliche und Unmögliche zum Thema Wendler an die Öffentlichkeit gelangte, werden wohl auch diese «gravierenden» Dinge nicht lange verborgen bleiben.

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172 Kommentare
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Sandra

17.11.2020, 14:35

Der Wendler hat etwa 7 mal so viele Klicks auf YouTube wie die Schweiz Einwohner hat, das ist eine Realität, meine Freunde.

Horst

17.11.2020, 14:32

Der Wendler hat mehr als 50 Millionen Klicks auf seinen Videos !

bitte sehr

17.11.2020, 14:31

21 Millionen Klicks, für einen Wendler-Schlager.