Micheline Calmy-Rey als Edith Piaf
Aktualisiert

Micheline Calmy-Rey als Edith Piaf

Am 19. Mai gibt Micheline Calmy-Rey ihr Gesangsdebut im Westschweizer Fernsehen. Urteilen Sie im direkten Vergleich selbst, ob die Bundespräsidentin mit ihrer Darbietung dem legendären Spatz von Paris Paroli bieten kann.

Singen ist menschlich, etwas «Edles» und schadet dem Ansehen einer Bundespräsidentin überhaupt nicht: So erklärte Micheline Calmy-Rey den Sinn ihres Gesangsdebuts.

Am 19. Mai ist die Bundespräsidentin in der Unterhaltungssendung «Coups de coeur» des Moderators und Sängers Alain Morisod im Westschweizer Fernsehen TSR zu sehen. Sie interpretiert dort im Playback-Verfahren das Chanson «Les trois cloches» des Waadtländers Jean Villard-Gilles, das auch Edith Piaf gesungen hat.

Es gehöre zum Programm für ihr Präsidialjahr, das Einende und Verbindende zu betonen und auch mit Emotionen zu kommunizieren, sagte Calmy-Rey. Das Lied von Gilles, das den Lebensweg eines Menschen in einem Schweizer Dorf von der Geburt über die Heirat bis zum Tod nachzeichne, habe etwas Identitätsstiftendes.

Das Lied kenne sie seit Kindheitstagen. Es habe auch mit ihrem eigenen Leben zu tun. Sie habe immer gerne gesungen und deshalb die Einladung zu einem Fernsehauftritt gerne angenommen, sagte Calmy- Rey. Bei der Aufnahme seien alle sehr nett mit ihr gewesen -anders als in politischen Sendungen.

Die Aussenministerin bekannte, dass sie vor dem Singen grosses Lampenfieber gehabt habe. Sie habe jeden Abend zu einer CD geübt. Die Aufnahme im Studio sei eine grosse Arbeit gewesen, habe ihr aber derart Spass gemacht, dass sie gerne noch einige andere Lieder gesungen hätte.

Micheline Calmy-Rey singt «Les Trois Cloches» (2007)

(Quelle: «Rundschau», Schweizer Fernsehen)

Edith Piaf singt «Les Trois Cloches» (1956)

(Quelle: You Tube)

Quelle: YouTube.com

(sda)

Deine Meinung