Jung bleiben: Michelle Pfeiffers Schönheitsgeheimnisse
Aktualisiert

Jung bleibenMichelle Pfeiffers Schönheitsgeheimnisse

Michelle Pfeiffer spielt in ihrem neuen Film eine alternde Konkubine, wirkt für ihr Alter aber erstaunlich frisch. Jetzt hat die Hollywood-Aktrice ein paar Geheimnisse ihrer scheinbar unvergänglichen Schönheit verraten.

«Ich lebe gesund, treibe Sport, bin happy und geniesse einfach das Leben», sagte die 50-Jährige auf der Berlinale, wo sie ihren neuen Film «Chéri» präsentierte, in dem sie eine alternde Konkubine mimt. Während Dreharbeiten pflege sie sich besonders gut, erklärte sie. «Und wenn ich nicht arbeite, dann halte ich mich einfach zurück», fügte sie kokett schmunzelnd hinzu.

«Je älter man wird, desto interessanter werden die Rollen»

Darüber hinaus habe sie mit 30 Jahren aufgehört zu rauchen, sagte Pfeiffer, die mit hochhackigen Schuhen und im schwarzen Kleid zur Pressekonferenz erschien. Angst vor dem Altern habe sie nicht. Oft seien die Befürchtungen grösser als sie sein müssten, sagte sie. Das Alter mache einen höchstens dankbarer für das, was man sei. «Man weiss mehr zu schätzen, was man hat.»

Sie räumte ein, dass die Zahl der Rollenangebote für ältere Schauspielerinnen in Hollywood abnehme. So werde die Auswahl geringer, was ihr aber nicht viel ausmache. «Je älter man wird, desto interessanter werden die Rollen», meinte sie. Und sie spiele sowieso am liebsten Charakterrollen. Zum anderen wolle sie auch nicht mehr ganz so häufig spielen.

Keine Probleme mit verblassender Schönheit

Regisseur Frears meinte scherzend, tatsächlich habe Pfeiffer keine Probleme mit verblassender Schönheit. Im Film habe sie das toll gespielt, «obwohl sie im wirklichen Leben gar nicht davon betroffen ist».

Ihr 100-minütiger Film startet im Wettbewerb um den Goldenen und die Silbernen Bären. Die Verfilmung des Romans der französischen Autorin Colette spielt im Paris der 1920er Jahre. Die Kurtisane Lea soll dem 20 Jahre jüngeren Chéri (Rupert Friend) die Kunst der Liebe beibringen. Aus der mehrwöchigen Lehre wird eine sechs Jahre dauernde Liebesbeziehung. Dann muss Chéri eine junge Frau heiraten. Obwohl er und Lea es sich beide nicht eingestehen wollen, leiden beide. Für sie gibt es nur diese eine Liebe.

Frears zeigte bereits 1989 auf der Berlinale seinen Welterfolg «Gefährliche Liebschaften», ebenfalls mit Michelle Pfeiffer. (dapd)

Deine Meinung