Aktualisiert 07.01.2008 19:41

Mickrige Sparkontozinsen: Das sind die Alternativen

Wenns an den Börsen knirscht, suchen viele Kleinanleger nach Alternativen. Doch diese rentieren oft kaum.

Viele Anleger wollen sich nicht die Finger an fallenden Aktienkursen verbrennen und denken über Alternativen zum «Börsen-Glück» nach. Doch die lukrativen Möglichkeiten sind begrenzt. Beispiel Sparkonto: Die Banken vergüten seit Jahren mickrige Zinsen auf den Kundenguthaben.

Momentan schwanken sie zwischen 0,625 Prozent bei der UBS (ab 1. Februar 0,875%) und 2 Prozent bei dem E-Depositokonto von PostFinance. Dummerweise beträgt die aktuelle Teuerung aber zwei Prozent – unter dem Strich schmilzt das Sparbüechligeld also dahin.

Markus Lackner, Analyst beim VZ Vermögenszentrum, sieht nur wenige lukrativere Anlagemöglichkeiten, die ähnliche Sicherheiten wie das Sparkonto bieten: «Wer keine Aktien will, kann auf Kassenobligationen oder Festgeld setzen.» Derzeit liegen die Sätze für dreijährige Obligationen zwischen 2,5 und 2,875 Prozent, wobei das Geld für drei Jahre gebunden ist. Gleiches gilt für Festgeld, das etwa bei 3-Monats-Festgeld zwischen 2,1 und 2,4 Prozent rentiert – also nur unwesentlich mehr als die aktuelle Teuerung.

Markus Kick

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