Kin One und Two: Microsoft-Handys sind gefloppt
Aktualisiert

Kin One und TwoMicrosoft-Handys sind gefloppt

Nur anderthalb Monate nach dem Verkaufsstart ist für die ersten Microsoft-Handys auch schon wieder Schluss. Der Software-Konzern stellt alle weiteren Arbeiten an der Kin-Serie ein.

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mbu/sda

Mit Kin hatte Microsoft erstmals die Hardware eines Handys selbst in die Hand genommen (20 Minuten Online berichtete). Die Smartphones mit ihrer Anbindung an soziale Netzwerke sollten vor allem junge Leute ansprechen. Doch die Rechnung ging offenbar nicht auf. Übers Wochenende hatte bereits der US-amerikanische Exklusivpartner Verizon Wireless die Preise für die Geräte gesenkt. Das werteten Beobachter als Zeichen, dass sich die Kin-Handys nicht verkaufen.

«Wir haben die Entscheidung getroffen, uns ganz auf Windows Phone 7 zu konzentrieren», teilte Microsoft am Mittwoch in Redmond mit. Mit der Entwicklung dieses neuen Smartphone-Betriebssystems will der Software-Konzern verlorenes Terrain im Telefonmarkt gutmachen. Microsoft war von Google mit seinem Android-System und Apple mit seinem iPhone überholt worden.

Die vorhandenen beiden Modelle Kin One und Kin Two werden noch in den USA abverkauft. Neue Varianten wird es aber nicht mehr geben. Auch der Plan, Kin im Herbst nach Europa zu bringen, ist jetzt hinfällig. Spassvögel haben eine Seite ins Netz gestellt, auf der man der Handys zu den Klängen von Michael Jacksons «Gone Too Soon» gedenken kann.

Die grössten Flops von Microsoft sind in der obigen Bilderstrecke zu sehen.

Update 5.7.2010: Laut «New York Times» hat Microsoft nicht einmal 10 000 Kin-Smartphones verkauft.

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