Aktualisiert 19.08.2009 05:17

VerkaufsstoppMicrosoft setzt sich zur Wehr

Bis zum 10. Oktober hat Microsoft Zeit, seinen Verkaufschlager Word abzuändern, ansonsten tritt ein Verkaufsstopp in Kraft. Doch das will der Software-Riese nicht auf sich sitzen lassen – und setzt seine ganze Marktkraft ein.

Der Windows-Konzern beantragte bei einem US-Berufungsgericht, die Anordnung eines Verkaufsstopps durch ein texanisches Gericht auszusetzen. Das Gericht hatte dem Softwareunternehmen i4i, das Microsoft Patentverletzung bei dem Dokumentenformat XML vorwirft, Recht gegeben (20 Minuten Online berichtete).

Der kleinen Firma wurde ein Zahlung von 290 Millionen Dollar zugesprochen. Microsoft räumte der Richter 60 Tage Zeit ein, um entsprechende Teile der Software zu entfernen. Ansonsten soll am 10. Oktober der Verkaufsstopp greifen.

Microsoft wirft dem Gericht mehrere Fehler vor und warnt vor Problemen, die auftreten würden, wenn Word - und das gesamte Office- Programmpaket - von Markt verschwinden sollten.

(sda)

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