Aktualisiert 26.10.2010 14:01

Eingabegeräte

Microsoft zeigt die Maus der Zukunft

Die Forschungsabteilung der Redmonder zeigt im Video, dass ein einziger Cursor der Vergangenheit angehören könnte.

von
hst

Microsoft zeigt die Multitouch-Maus der Zukunft. Quelle: Microsoft

In einem Bericht mit dem Titel «Design and Evaluation of Interaction Models for Multi-touch Mice» hat Microsoft Research sich Gedanken zur Zukunft des Eingabegeräts gemacht. Wie im Video zu sehen ist, wird nicht nur ein Cursor auf dem Bildschirm angezeigt, sondern auch weitere Punkte, welche die Aktivitäten der Finger auf dem Sensor visualisieren. So könnte man beispielsweise deutlich komfortabler mehrere Objekte - beispielsweise Fotos - verschieben als bisher. Das Ganze ist eher als Konzept zu sehen. Konkrete Ankündigungen für Produkte gibt es nicht.

Wie Xbox General Manager Kudo Tsunoda gegenüber der Spiele-Seite VideoGamer erklärte, kann Kinect entgegen vieler anderslautender Berichte auch von mehr als zwei Spielern benutzt werden. Viele der zum Start verfügbaren Spiele seien aber nur für zwei Gamer gleichzeitig gedacht. Dies könnten Entwickler aber selbst entscheiden. Dass viele sich so entschieden hätten, könnte laut Tusnoda daran liegen, dass es bei der Nutzung der Bewegungssteuerung für die Xbox 360 im Splitscreen-Modus schwierig ist, mehr als zwei Spieler parallel antreten zu lassen.

Im Herbst kommen die ersten Smartphones mit Microsofts Windows Phone 7 in die Läden, das im Kurz-Test von 20 Minuten Online durchaus überzeugen konnte, aber einige Mängel bis zum Start wohl nicht mehr beseitigen wird. Laut businessinsider.com sollen Hersteller 15 US-Dollar pro Gerät zahlen müssen, wenn sie das neue Betriebssystem nutzen möchten. Microsoft wollte diese Zahl auf Anfrage weder bestätigen noch kommentieren.

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