Schweizer Grenze: Mietauto mit 150'000 Schmuggel-Zigaretten
Aktualisiert

Schweizer GrenzeMietauto mit 150'000 Schmuggel-Zigaretten

Der Schmuggelversuch eines britischen Trios flog auf. Sie wollten 150'000 Zigaretten unverzollt über die Grenze bringen.

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tam
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Die Eidgenössische Zollverwaltung hat Mitte Februar 2020 83 Kilogramm Marihuana am Flughafen Zürich sichergestellt.

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EZV
Die 79 vakuumverpackten Pakete kamen von Johannesburg und sollten nach Wien.

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EZV
Die Kantonspolizei Zürich hat im Jahr 2019 insgesamt über vier Tonnen Drogen am Flughafen sichergestellt, darunter Kokain, Haschisch und Khat.

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Kantonspolizei Zürich

Zöllner des Hauptzollamts Singen haben am Montag in der deutschen Stadt Jestetten den Schmuggel von 150'000 Zigaretten verhindert. Das ist einer der grössten Zigarettenaufgriffe der vergangenen Jahre im Bezirk. Der verhinderte Steuerschaden beträgt rund 24'000 Euro.

Drei Briten waren mit einem Schweizer Mietwagen von Zürich über das Zollamt Lottstetten nach Deutschland eingereist und gaben an, sie hätten «Küchenutensilien» dabei. Bei der Kontrolle verwickelten sie sich immer mehr in Widersprüche, wie das Hauptzollamt Singen am Dienstag mitteilte.

Strafverfahren eingeleitet

Als die Zöllner den Wagen des Trios genauer unter die Lupe nahmen, entdeckten sie in acht geladenen Kartons keine «Küchenutensilien» sondern jede Menge unversteuerte Zigaretten. Die drei Männer im Alter zwischen 19 und 53 Jahren wollten diese bei der Post in Jestetten aufgeben und nach England schicken.

Gegen die drei Briten wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Sie müssen mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen. Die Zigaretten wurden sichergestellt.

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