Aktualisiert 10.03.2005 08:51

Mieten erklimmen Preishöhen

Die Mieten in der Schweiz haben im Februar den höchsten Stand seit drei Jahren erreicht. Im Vergleich zum Vormonat sind die Angebotsmieten um plus 0,9 Prozent gestiegen, im 12- Monatsvergleich ergibt sich ein Plus von 1,1 Prozent.

Nach einem leichten Rückgang im Januar habe sich damit der seit Juli 2004 beobachtete steigende Trend bei den Angebotsmieten fortgesetzt, teilte die Internet-Immobilienplattform Homegate am Donnerstag mit. Der Index ist auf 102,7 Indexpunkte gestiegen und erreicht den höchsten Stand seit Beginn der Messreihe im Januar 2002.

Nachdem in Zürich und Bern bereits im letzten Herbst erste Anzeichen steigender Angebotsmieten festgestellt wurden, zeichnet sich diese Entwicklung nun auch in Basel ab. Im Februar 2005 ist der Index in Basel um 0,8 Prozent angestiegen.

Etwas stärker fällt der Anstieg in Zürich und Bern aus, wo sich die Angebotsmieten um 1,0 beziehungsweise um 1,4 Prozent erhöht haben.

Bei den kleinen Wohnungen (bis 3 Zimmer) ist der Index im Februar 2005 um 1,2 Prozent gestiegen, bei den grossen Wohnungen dagegen lediglich um 0,4 Prozent.

Nach wie vor liegt aber der Anstieg der Angebotsmieten bei grossen Wohnungen klar über demjenigen von kleinen Wohnungen. Bei den neuen und den alten Wohnungen haben die Angebotsmieten in gleichem Masse zugenommen (plus 0,9 Prozent).

Der Homegate.ch-Angebotsmietindex wird vom Immobilienportal Homegate.ch in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) monatlich erhoben.

(sda)

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