Mieterverband gegen Verbandsbeschwerde-Initiative

Aktualisiert

Mieterverband gegen Verbandsbeschwerde-Initiative

Der Deutschschweizer Mieterinnen- und Mieterverband hat seinen Mitgliedern die Verbandsbeschwerde-Initiative zur Ablehnung empfohlen.

Mieter hätten ein grosses Interesse daran, dass Verbände überprüfen könnten, ob Grossprojekte umweltverträglich seien, teilte der Verband am Dienstag mit. Müssten dies einzelne Mieter tun, so bedeute dies für sie einen grossen Aufwand und für die Projektverantwortlichen einen Mehraufwand. In der Praxis zeige sich zudem, dass Mietende im Vergleich zu Eigentümern bei Baueinsprachen benachteiligt seien. Obwohl sie an sich als Betroffene ebenfalls Einsprachen machen könnten, würden sie von den Gemeinden oft nicht im gleichen Ausmass über Bauprojekte informiert und gälten oft nicht im gleichen Masse als einsprachelegitimiert.

Über die Initiative «Verbandsbeschwerderecht: Schluss mit der Verhinderungspolitik - Mehr Wachstum für die Schweiz!» wird am kommenden 30. November abgestimmt. (dapd)

Deine Meinung