Bilanz-Medienkonferenz: Migros-Gewinn geht um 24 Prozent zurück
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Bilanz-MedienkonferenzMigros-Gewinn geht um 24 Prozent zurück

Schwieriger Start für den neuen Migros-Chef: Fabrice Zumbrunnen teilt mit, wie sich der Gewinn 2017 entwickelt hat.

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bla / sas / sda
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Die Migros gab am Dienstag den Gewinn fürs 2017 bekannt.

Die Migros gab am Dienstag den Gewinn fürs 2017 bekannt.

Keystone
Der neue Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen sprach an der Medienkonferenz.

Der neue Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen sprach an der Medienkonferenz.

kein Anbieter
Ein Viertel Gewinneinbruch musste er bekannt geben.

Ein Viertel Gewinneinbruch musste er bekannt geben.

kein Anbieter

Die Migros-Gruppe hat auch 2017 einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Trotz Umsatzsteigerung reduzierte sich der Gewinn der Migros letztes Jahr um 24,2 Prozent auf 503 Millionen Franken. Der neue Präsident des Migros-Genossenschafts-Bundes Fabrice Zumbrunnen sieht die Migros dennoch als kerngesund. Gleichzeitig kündigt er eine Preis- und Online-Offensive an.

«Das Ergebnis ist unter Druck. Damit können wir uns nicht zufriedengeben», so Zumbrunnen. Der Einkaufstourismus und der Onlinehandel stellten die Migros vor grosse Herausforderungen. «Der Gewinn muss 2018 steigen. Wir haben die richtigen Massnahmen getroffen.» Auf die Frage von 20 Minuten nach einem Stellenabbau sagt Zumbrunnen: «Das Thema heisst nicht Stellenabbau. Wir befinden uns in einer Transformationsphase. Es wäre eine Illusion zu glauben, dass es keine Veränderungen geben wird.»

Gemäss Zumbrunnen steht die Migros-Gruppe zwar auf einer soliden Basis. Damit dies auch in Zukunft so bleibe, müsse sich die Gruppe jedoch «in verschiedener Hinsicht dynamisch bewegen», lässt er sich in der Mitteilung der Migros zum Jahresergebnis zitieren.

Fokus auf den Onlinehandel

So solle die Gruppe noch konsequenter als bisher das Angebot auf die Bedürfnisse der Kundschaft ausrichten. Im Fokus stehen dabei laut Zumbrunnen der Ausbau des Onlinehandels und die Preise. «Unsere Kundinnen und Kunden sollen auf allen Kanälen vom besten Preis-Leistungs-Verhältnis profitieren.»

Migros-Chef stellt sich den Fragen der Leser

Bald hat er seinen letzten Arbeitstag bei der Migros: der langjährige Chef Herbert Bolliger. In seinem Büro in Zürich hat er sich den Fragen der 20-Minuten-Leser gestellt.

Damit will die Migros weitere Kunden gewinnen und die Gewinnerosion stoppen, die seit 2015 anhält. 2017 reduzierte sich das Plus der Gruppe gegenüber dem Vorjahr um fast ein Viertel auf 503 Millionen Franken. 2014 hat die Migros noch einen Gewinn von 826 Millionen Franken erzielt.

Lob findet Zumbrunnen für den Onlinehändler Digitec Galaxus. Dieser habe seine Rolle als führender Onlinehändler ausbauen können. Der Umsatz stieg um 18,5 Prozent auf 834 Millionen. Neu biete man über eine Million Produkte an. Einen Rückgang gab es allerdings beim Migros-Online-Lebensmittelladen Le Shop. Hier ging der Umsatz um 0,5 Prozent auf 181 Millionen Franken zurück.

Der Gruppenumsatz hat sich im vergangenen Geschäftsjahr wie bereits Mitte Januar mitgeteilt um 1,2 Prozent auf 28,1 Milliarden Franken erhöht. Damit ist der seit 2016 bestehende Rückstand auf die Konkurrentin Coop weiter angewachsen. Die Coop-Gruppe steigerte 2017 die Verkäufe um 3,1 Prozent auf 29,1 Milliarden Franken. Im Detailhandelsgeschäft bleibt die Migros jedoch mit einem Umsatz von 23,5 Milliarden Franken klare Marktführerin in der Schweiz.

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