Höchstetten BE: Migros sucht Namen für Emmentaler Kalb
Aktualisiert

Höchstetten BEMigros sucht Namen für Emmentaler Kalb

Auf den Milchpackungen der Migros prangt die Kuh Seraina. 20- Minuten-Leser sind nun aufgerufen, einen Namen für ihr Kalb zu finden.

von
Mira Weingartner
Migros-Kuh Seraina und ihr junges Kalb auf Emmentaler Weiden.

Migros-Kuh Seraina und ihr junges Kalb auf Emmentaler Weiden.

Nachdem der Krautstiel-Gecko Don Migrolino für Schlagzeilen sorgte, nimmt der grösste Detailhändler der Schweiz nun ein junges Kalb aus dem Emmental unter seine Fittiche. Die Migros sucht für das Jungtier einen Namen und bittet dabei die 20-Minuten-Leser um Mithilfe. «Der beste Namensvorschlag wird mit einer Geschenkkarte im Wert von 500 Franken belohnt», verspricht Andrea Bauer von der Genossenschaft Migros Aare.

Bekannte Mutter

Besitzer und Landwirt Andreas Stalder darf stolz sein: Bereits die Mutter des noch namenlosen Kalbs ist für regionale Migros-Kunden eine Bekanntheit. In den hiesigen Kühlregalen wirbt die frischgebackene Kuhmama auf den Tetrapackungen für die Wiesenmilch.

Kuh und Werbeikone

Durch das ausdrucksstarke und gesunde Aussehen hätte es die Kuh bis zur Werbeikone geschafft. «Das Simmentaler Fleckvieh ist ein Sinnbild für eine Milchkuh», so Andrea Bauer. Auch Besitzer Stalder schwärmt von seiner Lieblingskuh. «Seraina ist ein besonderes Tier – charakterstark, bodenständig und kerngesund», so der Landwirt. Auch ihr Nachwuchs sei bereits ein Prachtexemplar, betont der Tierkenner.

Nun hofft der Bauer aus Höchstetten-Hellsau auf einen passenden Namen für den prominentesten Nachwuchs seiner Stallungen. Gemäss Tradition würde er dem Jungtier einen Vornamen, der mit einem S beginnt, geben. «Mutter und Kalb erhalten immer denselben Anfangsbuchstaben», sagt er. Für seinen grössten Kunden würde er aber diesmal eine Ausnahme machen.

«Hochqualitative Milch»

Mit 20 Millionen Litern Kuhmilch belieferte Landwirt Stalder die Migros. Für die Wiesenmilch würde er seinen Kühen beinahe ausschliesslich Gras füttern, auf Kraftfutter werde möglichst verzichtet. «Die Wiesenmilch ist europaweit nicht zu toppen», so Stalder.

Hier gehts zum Wettbewerb

Deine Meinung