Einigung im Uhrenstreit: Migros und Mondaine dürfen M-Watch behalten

Aktualisiert

Einigung im UhrenstreitMigros und Mondaine dürfen M-Watch behalten

Wer hat das Markenrecht an der M-Watch? Die Migros und der Uhrenhersteller Mondaine haben sich aussergerichtlich geeinigt, dass beide die Uhr mit einem eigenen Design verwenden dürfen.

Die Migros konnten den Streit um die M-Watch aussergerichtlicht beigelegen.

Die Migros konnten den Streit um die M-Watch aussergerichtlicht beigelegen.

Der jahrelange Rechtsstreit zwischen der Migros und der Solothurner Uhrenproduzentin Mondaine um die Marke M-Watch ist beendet. Die beiden Unternehmen haben sich aussergerichtlich geeinigt und verzichten ausdrücklich auf weitere Klagen.

Migros und Mondaine bestätigten am Mittwoch entsprechende Medienberichte gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Demnach dürfen beide Firmen die Marke M-Watch in einem je eigenen Design weiterverwenden. Details zum Design will die Migros nach Ostern bekanntgeben, wie es auf Anfrage hiess.

Streit seit 2010

Der Streit um die Markenrechte an M-Watch war entbrannt, nachdem der Grossverteiler und die Uhrenproduzentin ihre Zusammenarbeit 2010 beendet hatten. Laut Mondaine machte die Migros die Markenrechte für sich geltend, obwohl die Solothurner Firma die Marke im Eidgenössischen Markenregister eingetragen hatte. Die Migros wiederum argumentierte, dass eine grosse Mehrheit der Bevölkerung das «M» mit der Migros verbinden würde.

Der Fall wurde über das Zürcher Handelsgericht bis vor Bundesgericht verhandelt. Im Oktober 2013 hiessen die obersten Richter einen Rekurs der Migros schliesslich gut und forderten das Zürcher Handelsgericht dazu auf, ein früheres Urteil zugunsten von Mondaine zu überprüfen. Durch die aussergerichtliche Einigung wird diese Überprüfung nun aber hinfällig. (sda)

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