Aktualisiert 08.12.2011 21:39

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Milde Strafen für Hayatou und Diack

Die mit Bestechungsvorwürfen konfrontierten afrikanischen Sportfunktionäre Issa Hayatou und Lamine Diack wurden milde bestraft. Die IOC-Exekutive erteilte Afrikas Fussball-Chef einen Verweis und dem Präsidenten des Leichtathletik-Weltverbandes eine Verwarnung.

Beide dürfen im IOC bleiben. Zuvor hatte die Ethik-Kommission der Organisation während eines Jahres ermittelt. «Der Unterschied zwischen einer Verwarnung und einem Verweis ist wie der Unterschied zwischen einer Gelben und Roten Karte», erklärte IOC-Präsident Jacques Rogge. Der dritte Beschuldigte, der 95-jährige IOC-Doyen João Havelange, war einem drohenden Ausschluss durch seinen Rücktritt zuvorgekommen.

Dem Trio war Ende vergangenen Jahres in der BBC-Sendung «Panorama» Bestechlichkeit unterstellt worden. Unmittelbar danach hatte die IOC-Justiz ein Verfahren begonnen. Alle drei sollen zu den Begünstigten in der Schmiergeldaffäre um die ehemalige Schweizer Rechtevermittlungs-Firma ISL/ISMM gehören, die 2001 in Konkurs gegangen ist. Alle drei haben Verfehlungen bestritten. (si)

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