Milliardär droht Gefängnis
Aktualisiert

Milliardär droht Gefängnis

Dem norwegische Milliardär Kjell Inge Roekke drohen wegen eines gekauften Bootsführerscheins bis zu zwei Jahre Gefängnis.

Seit Montag steht der in seiner Heimat als Finanzgenie bewunderte Unternehmer wegen des Verdachts von Korruption und Betrugs in Oslo vor Gericht.

Dem grössten privaten Arbeitgeber in Norwegen wird vorgeworfen, 2001 einen schwedischen Schifffahrtsinspektor mit umgerechnet 12 300 Euro bestochen zu haben, um einen Führerschein für Boote über 15 Meter Länge zu kaufen, ohne die notwendigen Prüfungen abzulegen. Der Finanzmogul habe sich die Papiere dann in Norwegen anerkennen lassen, um seine 18-Meter-Yacht selbst steuern zu können.

Roekke hat zugegeben, sein Boot ohne Führerschein gesteuert zu haben. Er weist andere Vorwürfe jedoch zurück.

(sda)

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