Belize  - Milliardärs-Schwiegertochter gibt zu, US-Polizisten erschossen zu haben 
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Belize Milliardärs-Schwiegertochter gibt zu, US-Polizisten erschossen zu haben

In Belize wurde ein US-Polizist erschossen aufgefunden. Zuvor war er bei einem Trinkspiel mit einer Milliardärs-Schwiegertochter gesichtet worden. Nun hat die Frau zugegeben, dass die beiden an seiner Waffe hantierten, bis sie versehentlich losging.

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Jasmine Hartin ist die Schwiegertochter eines britischen Milliardärs. Sie hat zugegeben, dass sie den Polizisten aus Versehen erschossen hat.

Jasmine Hartin ist die Schwiegertochter eines britischen Milliardärs. Sie hat zugegeben, dass sie den Polizisten aus Versehen erschossen hat.

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Beim Opfer handelt es sich um den 42-jährigen Polizisten Henry Jemmott. Die beiden tranken etwas zusammen und er zeigte ihr, wie man eine Waffe lädt und entlädt.  

Beim Opfer handelt es sich um den 42-jährigen Polizisten Henry Jemmott. Die beiden tranken etwas zusammen und er zeigte ihr, wie man eine Waffe lädt und entlädt.

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Auf der Insel San Pedro bei Belize wurde die Leiche des Polizisten gefunden. 

Auf der Insel San Pedro bei Belize wurde die Leiche des Polizisten gefunden.

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Darum gehts

  • Der 42-jährige US-Polizist Henry Jemmot war in Belize erschossen aufgefunden worden.

  • Zuvor war er bei einem Trinkspiel mit einer Milliardärs-Schwiegertochter gesichtet worden.

  • Er wollte ihr zeigen, wie man eine Waffe handhabt.

Die Milliardärs-Schwiegertochter Jasmine Hartin war in ein Trinkspiel mit einem US-Polizisten auf einer Insel in Belize verwickelt. Der Polizist war an dem Abend erschossen aufgefunden worden, Hartin musste gegenüber den Behörden aussagen.

Laut Hartin hat ihr der Polizist Henry Jemmott am besagten Abend – nach einem Trinkspiel – gezeigt, wie man eine Waffe lädt. Auf einmal sei die Waffe losgegangen. Wie die «New York Post» berichtet, beschrieb Hartin den Abend als einen Albtraum.

«Er sagte, ich solle ihm zeigen, ob ich nun besser darin bin, eine Waffe zu laden», so Hartin. Demnach waren die beiden schon länger befreundet.

«Er sagte mir, ich brauche eine Waffe»

Nachdem ein Mann Hartin an einer Party belästigte, rief sie ihren Freund Jemmott an und erzählte ihm vom Vorfall. Daraufhin riet er ihr, sich eine Pistole anzuschaffen. «Er sagte mir, ich brauche eine Waffe, um mich zu schützen.»

Jemmott habe Hartin geholfen, den Umgang mit Waffen zu erlernen, bis sie ihren eigenen Waffenschein beantragen könnte. Als sie sich an dem Abend am Pier für Drinks trafen, schlug Jemmott der Frau vor, erneut zu üben, wie man eine Waffe lädt und entlädt.

Als sie das Magazin rausnehmen wollte, habe es festgesessen und sie zog darum noch fester daran. «Die Pistole ging plötzlich los, ich wusste nicht, dass ich noch eine Kugel im Lauf hatte», so Hartin. Ihr Freund sei dann vor ihren Augen auf sie draufgefallen.

«Sein Blut strömte über mich. Ich versuchte mich zu befreien und dann rutschte sein Körper vom Pier ins Meer.» Gegen Hartin wurde Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben.

Die Angeklagte lebt mit ihrem Ehemann Andrew Ashcroft und ihren zwei Kindern auf der Karibikinsel und leitet das Luxusresort Alaia Belize. Hartins Schwiegervater ist der Brite Lord Michael Ashcroft, ehemaliger UN-Botschafter von Belize.

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Hier findest du Hilfe:

Pro Mente Sana, Tel. 0848 800 858

Angehörige.ch, Beratung und Anlaufstellen

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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