13.02.2017 18:28

Ford gibt Gas

Milliarden-Investition in autonomes Fahren

Selbstfahrende Fahrzeuge sind das grosse Zukunftsthema der Autobranche. Ford will nun mit einer Milliarden-Investition das Thema vorwärtsbringen.

von
kwo
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Ford will in fünf Jahren selbstfahrende Autos auf die Strasse bringen und investiert nun eine Milliarde in ein entsprechendes Start-up.

Ford will in fünf Jahren selbstfahrende Autos auf die Strasse bringen und investiert nun eine Milliarde in ein entsprechendes Start-up.

Der Prototyp wurde letzten Herbst im Silicon Valley vorgestellt.

Der Prototyp wurde letzten Herbst im Silicon Valley vorgestellt.

Google tüftelt schon länger an selbstfahrenden Autos.

Google tüftelt schon länger an selbstfahrenden Autos.

Tony Avelar

Kein Lenkrad oder Gaspedal: Dem autonomen Fahren gehört laut Experten die Zukunft. Der US-Autoriese Ford will sich nun noch stärker in diesem Bereich engagieren. In den nächsten fünf Jahren will er eine Milliarde US-Dollar ins Start-up Argo AI investieren. Das Jungunternehmen ist auf künstliche Intelligenz spezialisiert.

Der Autobauer will mit Hilfe der Expertise der von Ex-Google- und Uber-Managern gegründeten Firma eine Softwareplattform für Roboterwagen entwickeln. Die Technologie könnte bald auch an andere Firmen lizenziert werden. Ford hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2021 voll autonome Fahrzeuge in Serie fertigen zu können.

Ford will mehr Mitarbeiter im Silicion Valley

Ford legt sich – wie viele Konkurrenten – stark ins Zeug, um beim Wettlauf um das Auto der Zukunft die Nase vorn zu haben. Zu diesem Zweck wurden bereits die auf Entwicklung selbstlernender Maschinen spezialisierte Firma SAIPS aus Israel gekauft und 75 Millionen Dollar in Velodyne investiert, einen Entwickler von Laser-Radaren.

Zudem will Ford die Mitarbeiterzahl im Silicon Valley bis Ende 2017 auf rund 260 verdoppeln. Darüber hinaus setzt der Autoriese auch in grossem Stil auf Elektro- und Hybridantriebe – bis 2020 sollen für die Entwicklung 13 neuer Modelle 4,5 Milliarden Dollar in die Hand genommen werden. Der Anteil solcher Fahrzeuge im Gesamtangebot soll von derzeit 13 auf 40 Prozent steigen. (kwo/20 Minuten/sda)

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