Millionen für Ausbau des ZVV
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Millionen für Ausbau des ZVV

Der Regierungsrat beantragt einen Rahmenkredit von rund 718 Millionen Franken für den Zürcher Verkehrsverbund ZVV.

Vom 718-Millionen-Rahmenkredit für die Jahre 2009 bis 2010 soll unter anderem das Angebot weiter ausgebaut werden. Die nächste Preiserhöhung folgt 2010.

Gegenüber dem laufenden Kredit ist dies eine Zunahme von 43 Millionen Franken. Mehr als die Hälfte des Anstieges ist auf die Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen zurückzuführen.

Laut einer ZVV-Mitteilung vom Donnerstag sind rund 19 Millionen Franken für den Ausbau bei S-Bahn, Tram und Bus bestimmt. In seiner langfristigen Strategie rechnet der ZVV damit, dass die Passagierzahlen bis 2014 um zwanzig Prozent ansteigen werden.

Preisaufschlag wegen Treibstoffpreisen

Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, soll der S-Bahn-Betrieb auf die Fertigstellung der Durchmesserlinie in den Jahren 2013 und 2015 angepasst werden. Die regionalen Buskonzepte werden dementsprechend ausgebaut.

Die dritte Etappe der Glattalbahn wird 2011 in Betrieb genommen. Ein Jahr später folgt die Tramnetzerweiterung Zürich-West. Einen Teil dieses Ausbaus müssen die Passagiere bezahlen: Damit die Beiträge des Kantons und der Gemeinden in einem finanzierbaren Rahmen gehalten würden, seien Preisanpassungen unumgänglich.

Laut ZVV-Mediensprecher Michael Glauser sind aber nicht zuletzt die steigenden Treibstoffpreise für die Mehrkosten verantwortlich. Die nächste Preiserhöhung werde voraussichtlich Ende 2010 kommuniziert. Die im Juni 2008 kommunizierten Preisaufschläge treten Ende dieses Jahres in Kraft. (sda)

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